Denim erlebt im Vereinigten Königreich, stellvertretend für sicher die meisten europäischen Märkte, einen regelrechten Höhenflug. Laut einer neuen durch Primark in Auftrag gegebenen Studie tragen 2,5 Millionen Frauen täglich Jeans – das entspricht fast jeder Zehnten. Besonders die junge Generation Z prägt den Trend und zeigt sich experimentierfreudig: Mehr als ein Viertel greift für nahezu jede Gelegenheit zu Denim, sei es im Büro, beim Bewerbungsgespräch oder sogar bei Hochzeiten.
Double Denim wird salonfähig
Was einst als Modesünde galt, ist inzwischen im Mainstream angekommen: Über 40 Prozent der Frauen in Großbritannien kombinieren heute Jeansstoff im Doppel-Look. Vor allem Gen Z treibt diesen Trend an, inspiriert von der Y2K-Ästhetik und der Rückkehr früher 2000er-Stile.
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Regionale Unterschiede beim Stil
Die Studie zeigt auch ein Nord-Süd-Gefälle. Während Mancunians und Geordies mit durchschnittlich zehn oder mehr Jeans pro Person die größten Denim-Sammler sind, setzen Southerners eher auf klassische Formen. London hingegen erweist sich als Hauptstadt der Baggy Jeans, in Birmingham dominieren Mom Jeans, in Bristol klassische Straight-Legs. In Schottland schwankt die Vorliebe zwischen High-Waist in Edinburgh und Low-Rise in Glasgow.
Passform als entscheidender Faktor
Über drei Viertel der britischen Frauen nennen Komfort und Passform als wichtigste Kriterien beim Kauf von Jeans. Preis und Stil folgen erst danach. Diese Prioritäten hat Primark aufgegriffen: Nach anderthalb Jahren Entwicklungsarbeit stellte der Händler seine überarbeitete Denim-Kollektion vor, die besseren Sitz, verfeinerte Größen und langlebige Stoffe verspricht.


