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Mehr Mieten und Spenden: Studie zeigt Wandel im Konsum

Frau die Jeans fotografiert als Symbol fuer Second Hand
Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Neue Konsumtrends verändern den Einzelhandel: Immer mehr Menschen setzen auf Mieten, Teilen und Spenden statt Besitz. Gleichzeitig zeigen sich klare Widersprüche zwischen Anspruch und tatsächlichem Kaufverhalten.

Lesezeit ca. 1 Minute

Das Konsumverhalten in Deutschland befindet sich im Wandel. Laut aktueller Studie von Bearing Point rücken gemeinschaftliche Nutzung, Spenden und Mietmodelle stärker in den Fokus, während klassische nachhaltige Kaufmuster zunehmend unter Druck geraten.

Nachhaltigkeit bleibt wichtig – aber nicht konsequent

Ein Großteil der Verbraucher berücksichtigt Nachhaltigkeit bei Kaufentscheidungen. Gleichzeitig zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Verhalten. Preisorientierung und mangelndes Vertrauen in Marken bremsen nachhaltige Kaufentscheidungen spürbar.

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Polarisierung bei Zahlungsbereitschaft

Besonders auffällig ist die gespaltene Haltung gegenüber höheren Preisen für nachhaltige Produkte. Während eine Gruppe bereit ist, deutliche Aufschläge zu akzeptieren, lehnt eine ähnlich große Gruppe zusätzliche Kosten strikt ab. Diese starke Polarisierung stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen in der Preisgestaltung.

Nutzung statt Besitz gewinnt an Bedeutung

Ein klarer Trend zeigt sich hin zu neuen Konsummodellen. Mietangebote gewinnen an Relevanz und werden von einem großen Teil der Verbraucher genutzt. Gleichzeitig verliert der klassische Secondhand-Handel an Dynamik, während alternative Formen wie private Weitergabe oder Sharing an Bedeutung gewinnen.

Lebensmittel als Vorreiter nachhaltigen Konsums

Im Bereich Lebensmittel bleibt nachhaltiges Verhalten besonders ausgeprägt. Regionale Produkte, Bio-Angebote und Mehrwegsysteme sind fest etabliert. Auch der reduzierte Konsum tierischer Produkte gewinnt an Bedeutung und deutet auf langfristige Veränderungen im Ernährungsverhalten hin.

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