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Neue Salesforce-Plattform wird vollständig KI- und API-getrieben

Salesforce Logo an einem Gebaeudeeingang
Foto: jetcityimage2 / depositphotos.com

Key takeaways

Salesforce stellt mit Headless 360 seine Plattform auf KI-Agenten um. Funktionen sind künftig per API zugänglich, Prozesse automatisierbar und Anwendungen ohne klassische Oberfläche nutzbar – ein grundlegender Wandel in der Unternehmenssoftware.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Salesforce vollzieht einen grundlegenden Wandel seiner Plattformstrategie und stellt mit „Headless 360“ ein neues und in der Branche für Aufsehen erregendes Konzept vor. Künftig sollen laut Salesforce sämtliche Funktionen des Systems nicht mehr primär über Benutzeroberflächen, sondern über APIs, Tools und Kommandozeilen für KI-Agenten zugänglich sein.

Plattform wird vollständig programmierbar

Mit Headless 360 verfolgt Salesforce das Ziel, seine gesamte Infrastruktur für automatisierte Systeme zu öffnen. Alle zentralen Funktionen – von Daten bis Workflows – können nun direkt von KI-Agenten genutzt werden, ohne dass eine klassische Oberfläche erforderlich ist.

Damit reagiert das Unternehmen auf die zunehmende Bedeutung sogenannter „agentischer Systeme“, in denen KI nicht nur unterstützt, sondern eigenständig Prozesse ausführt.

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KI-Agenten als neue Nutzergruppe

Im Mittelpunkt stehen KI-Agenten, die eigenständig Aufgaben übernehmen. Diese greifen direkt auf Unternehmensdaten, Prozesse und Logiken zu, ohne manuelle Interaktion.

Salesforce stellt dafür zahlreiche neue Werkzeuge bereit, darunter erweiterte Entwicklungsfunktionen, Integrationen und Schnittstellen. Ziel ist es, die Geschwindigkeit und Effizienz von Entwicklungs- und Geschäftsprozessen deutlich zu steigern.

Neue Experience-Ebene für alle Kanäle

Parallel führt Salesforce eine neue Darstellungsschicht ein, die Inhalte und Interaktionen plattformübergreifend bereitstellt. Anwendungen können damit flexibel in verschiedenen Umgebungen erscheinen – etwa in Kommunikations-Tools oder mobilen Anwendungen.

Die Trennung von Funktion und Darstellung ermöglicht es, einmal entwickelte Prozesse in unterschiedlichen Kontexten nutzbar zu machen.

Mehr Kontrolle über KI-Systeme

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Steuerung und Überwachung von KI-Agenten. Salesforce integriert Funktionen, mit denen Unternehmen das Verhalten ihrer Systeme vor und nach dem Einsatz analysieren und optimieren können.

Damit soll sichergestellt werden, dass KI-Anwendungen zuverlässig arbeiten und den definierten Geschäftsregeln entsprechen.

Integration von Daten, Prozessen und Sicherheit

Die Plattform vereint verschiedene Ebenen: Datenmanagement, Geschäftsprozesse, KI-Steuerung und Nutzerinteraktion. Diese Kombination soll Unternehmen ermöglichen, bestehende Strukturen weiter zu nutzen und gleichzeitig neue Technologien zu integrieren.

Ein besonderer Fokus liegt auf Sicherheit und Kontrolle, da bestehende Berechtigungs- und Compliance-Strukturen auch für KI-Agenten gelten.

Strategische Neuausrichtung für die Zukunft

Mit Headless 360 positioniert sich Salesforce als zentrale Plattform für die Zusammenarbeit von Menschen und KI. Unternehmen sollen ihre bestehenden Systeme nicht ersetzen, sondern erweitern können.

Die Initiative zeigt, wie stark sich Unternehmenssoftware aktuell verändert – weg von klassischen Benutzeroberflächen hin zu automatisierten, intelligenten Systemen.

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