adidas hat laut AdHoc-Mitteilung im dritten Quartal 2025 ein deutliches Umsatz- und Ergebniswachstum erzielt und in Folge seine Jahresprognose nach oben korrigiert. Der währungsbereinigte Umsatz stieg um 12 % – ohne Beiträge aus dem Yeezy-Verkauf, der 2024 noch rund 200 Mio. € ausgemacht hatte. Auch unter Einbeziehung dieses Effekts legte der Umsatz um 8 % zu.
Breites Wachstum über alle Bereiche hinweg
Laut dem vorläufigen Quartalsbericht erzielte adidas in nahezu allen Märkten, Produktkategorien und Vertriebskanälen ein zweistelliges Wachstum. In Euro betrug der Umsatz im dritten Quartal 6,63 Mrd. € (Q3 2024: 6,44 Mrd. €). Trotz belastender Währungseffekte und höherer Zölle konnte die Bruttomarge auf 51,8 % (2024: 51,3 %) gesteigert werden.
Das operative Ergebnis kletterte um knapp 23 % auf 736 Mio. € (Vorjahr: 598 Mio. €), was einer operativen Marge von 11,1 % entspricht – ein deutlicher Zuwachs gegenüber 9,3 % im Vorjahreszeitraum.
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Jahresausblick angehoben
Aufgrund der anhaltenden Dynamik hebt adidas die Prognose für das Gesamtjahr 2025 an. Für die Marke adidas wird weiterhin ein zweistelliges währungsbereinigtes Umsatzwachstum erwartet. Bezogen auf den Gesamtumsatz – inklusive des Wegfalls des Yeezy-Geschäfts – rechnet das Unternehmen nun mit einem Plus von rund 9 % (zuvor: hoher einstelliger Bereich).
Auch die Ergebnisprognose wurde angehoben: Das operative Ergebnis soll laut neuer Erwartung bei rund 2,0 Mrd. € liegen (bisher: 1,7 – 1,8 Mrd. €). Ausschlaggebend seien eine bessere Geschäftsentwicklung als angenommen sowie erfolgreiche Maßnahmen zur Abfederung gestiegener US-Zölle.
Die endgültigen Zahlen zum dritten Quartal 2025 will adidas am 29. Oktober veröffentlichen, inklusive einer begleitenden Telefonkonferenz für Investoren und Analysten.


