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USA: Saks Global prüft Verkauf von Bergdorf-Goodman-Anteil

Bergdorf Goodman Women Store New York City
Foto: Bergdorf Goodman

Key takeaways

Saks Global erwägt den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an Bergdorf Goodman. Die Luxusmarke könnte mit bis zu 2 Milliarden US-Dollar bewertet werden. Der Schritt ist Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans, nachdem hohe Schulden durch frühere Übernahmen den Konzern belasten.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Saks Global erwägt den Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an seiner Tochtergesellschaft Bergdorf Goodman. Laut einem Bericht von WWD befindet sich das Unternehmen inmitten einer umfassenden Prüfung strategischer Optionen, um seine Luxuswarenhaus-Tochter neu auszurichten.

Eine Bewertung der Beteiligung soll demnach zwischen 1,5 und 2 Milliarden US-Dollar (ca. 1,4 bis 1,9 Milliarden Euro) liegen. Im Gegensatz zu früheren Überlegungen zu einem Komplettverkauf oder Joint Venture scheint nun ein Teilverkauf bevorzugt zu werden. Offizielle Kommentare von Seiten des Unternehmens zu den Spekulationen gibt es bislang nicht.

Finanzdruck nach Übernahmen

Die Verkaufsüberlegungen stehen im Zusammenhang mit einem Restrukturierungsplan, den Saks nach der Übernahme der Neiman Marcus Group und Bergdorf Goodman im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatte. Die damit verbundene Schuldenlast ist erheblich: Insgesamt soll das Unternehmen mit etwa vier Milliarden US-Dollar verschuldet sein.

Zwar konnte sich Saks im Juni frisches Kapital in Höhe von 350 Millionen US-Dollar sichern, doch ist der Konzern weiterhin stark abhängig von einer Asset-Backed-Kreditlinie über 1,8 Milliarden US-Dollar (etwa 1,7 Milliarden Euro). Die zunehmenden Zinsverpflichtungen erhöhen den Druck auf das Management zusätzlich.

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Restrukturierung im Tagesgeschäft

Im ersten Quartalsbericht 2025 erklärte CEO Marc Metrick, dass das Unternehmen trotz zurückhaltender Verbraucherausgaben und hoher Lagerbestände Fortschritte bei der Umsetzung seines Transformationsprogramms mache.

Besonders im Fokus steht die Optimierung des Warenflusses. Derzeit belastet ein Überhang an weniger nachgefragter Ware die Umsätze. Parallel dazu arbeitet das Einkaufsteam an der Wiederherstellung belasteter Lieferantenbeziehungen, nachdem es in der Vergangenheit zu Zahlungsausfällen gekommen war.

Die Entwicklungen rund um Bergdorf Goodman könnten als Testfall für die künftige strategische Ausrichtung von Saks Global dienen – ein Balanceakt zwischen Schuldenabbau und dem Erhalt einer renommierten Luxusmarke.

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