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Birkenstock bestätigt Prognose für das Geschäftsjahr 2026

LAtelier Birkenstock Pop Up in Paris
Foto: Birkenstock

Key takeaways

Birkenstock bestätigt seine Finanzziele für das Geschäftsjahr 2026 und plant trotz Währungs- und Zolleffekten mit zweistelligem Umsatzwachstum sowie einem EBITDA von mindestens 700 Millionen Euro. Zudem sind Investitionen, ein Aktienrückkaufprogramm und die Eröffnung von rund 40 neuen Stores weltweit vorgesehen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Birkenstock hält trotz wechselhafter Marktbedingungen an seiner Finanzplanung für das Geschäftsjahr 2026 fest. Das Unternehmen, das an der New Yorker Börse gelistet ist und stark ins neue Geschäftsjahr gestartet ist, sieht sich weiterhin gut positioniert, um seine Wachstumsziele zu erreichen. Wechselkurseffekte und höhere Importzölle belasten zwar einzelne Kennzahlen, ändern jedoch nichts an der grundsätzlichen Zielsetzung.

Umsatz- und Ergebnisziele trotz Gegenwinds bestätigt

Birkenstock rechnet laut Investorenmitteilung für das laufende Geschäftsjahr mit einem Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent auf konstanter Währungsbasis. In der Berichterstattung sollen sich die Erlöse zwischen 2,30 und 2,35 Milliarden Euro bewegen und damit um 10 bis 12 Prozent zulegen. Ein negativer Währungseffekt von rund 300 bis 350 Basispunkten, basierend auf einem durchschnittlichen EUR/USD-Kurs von 1.17, wird bereits eingepreist.

Für die Profitabilität erwartet das Unternehmen eine bereinigte Bruttomarge von 57.0 bis 57.5 Prozent. Darin enthalten sind Belastungen durch Währungen und Zölle, die jeweils rund 100 Basispunkte ausmachen. Zudem stellt Birkenstock ein bereinigtes EBITDA von mindestens 700 Millionen Euro in Aussicht, was einer Marge von 30.0 bis 30.5 Prozent entspricht.

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Investitionen, Steuern und Kapitalmaßnahmen

Die Prognose für die bereinigte Nettogewinnentwicklung sieht einen Gewinn je Aktie zwischen 1.90 und 2.05 Euro vor. Wechselkurseffekte könnten diesen Wert um 0.15 bis 0.20 Euro je Aktie mindern. Die Steuerquote soll sich zwischen 26 und 28 Prozent bewegen. Für Investitionen kalkuliert Birkenstock im laufenden Jahr mit 110 bis 130 Millionen Euro.

Zudem plant das Unternehmen, vorbehaltlich der Marktlage, den Rückkauf eigener Aktien im Umfang von 200 Millionen US-Dollar (rund 185 Millionen Euro) vorzunehmen. Die angestrebte Nettoverschuldung liegt zum Bilanzstichtag bei dem 1.3- bis 1.4-Fachen des EBITDA – ohne Berücksichtigung möglicher Rückkäufe.

Ein weiterer Bestandteil der Wachstumsstrategie ist die Expansion im eigenen stationären Geschäft. Weltweit sollen im Geschäftsjahr 2026 rund 40 neue Stores eröffnen.

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