Der Einzelhandel rechnet zum Schulstart 2026 mit einem Umsatz von rund 770 Millionen Euro. Damit dürfte das Geschäft zur Einschulung spürbar über dem Vorjahresniveau liegen. Grundlage ist eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage des Handelsverband Deutschland (HDE) unter mehr als 500 Personen.
Die Einschulung bleibt für viele Familien ein wichtiger Anlass, der mit gezielten Einkäufen verbunden ist. Neben der Grundausstattung für den Schulalltag spielen auch Geschenke und klassische Schultüten eine zentrale Rolle.
Mehr Menschen planen Einkäufe
Laut Umfrage beabsichtigen knapp zwölf Prozent der Befragten, zur Einschulung einzukaufen. Im Vorjahr lag dieser Anteil noch bei rund zehn Prozent. Die steigende Zahl kaufbereiter Verbraucher trägt maßgeblich zum erwarteten Umsatzwachstum bei.
Besonders gefragt sind Süßigkeiten, die von der großen Mehrheit der Käufer eingeplant werden. Auch Schulbedarf wie Ranzen oder Federmäppchen sowie Spielwaren stehen bei vielen Haushalten auf der Einkaufsliste. Ergänzend greifen zahlreiche Verbraucher zu Büchern und klassischen Schreibwaren.
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Konsum bleibt insgesamt zurückhaltend
Trotz steigender Käuferzahlen zeigt sich bei den Ausgaben eine vorsichtigere Entwicklung. Ein erheblicher Teil der Befragten plant, weniger Geld auszugeben als im Vorjahr. Gleichzeitig gibt es aber auch eine Gruppe, die höhere Budgets vorsieht, während ein weiterer Teil seine Ausgaben konstant hält.
Diese gemischte Entwicklung deutet auf ein insgesamt zurückhaltendes Konsumklima hin, in dem viele Haushalte ihre Ausgaben sorgfältig abwägen.
Umsatzwachstum durch höhere Nachfrage
Insgesamt überwiegt jedoch der Effekt der gestiegenen Nachfrage. Obwohl viele Verbraucher sparsamer planen, führt die größere Zahl an Käufen zu einem höheren Gesamtumsatz.
Im Vergleich zum Vorjahr ergibt sich ein Plus von rund 6,2 Prozent. Damit bestätigt sich die Einschulung erneut als verlässlicher Umsatztreiber für den Einzelhandel.




