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Geschäftsklima 2025: Laut ifo-Institut kein Aufschwung in Sicht

Deutschland-Flagge mit abnehmender Kurve als Symbol für Rezession 2023 in Deutschland
Foto: Natanael Ginting / Shutterstock

Key takeaways

Das Geschäftsklima in Deutschland stagnierte 2025 weitgehend. Während sich die Erwartungen leicht verbesserten, blieb die Lagebeurteilung schwach. Industrie, Handel und Bau verzeichneten kaum nachhaltige Erholung. Besonders das Verlagswesen und die Chemiebranche litten unter Rückgängen. Eine wirtschaftliche Trendwende bleibt laut ifo Institut vorerst aus.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die wirtschaftliche Stimmung in Deutschland hat sich im Jahr 2025 kaum verbessert. Der ifo-Geschäftsklimaindex legte zwischen Januar und November lediglich um 2,8 Punkte zu – ein nahezu stagnierender Verlauf. Während sich die Geschäftslage sogar leicht verschlechterte (minus 0,4 Punkte), stiegen die Erwartungen der Unternehmen moderat um 5,9 Punkte. „Die Unternehmen blicken nüchtern und besorgt auf die wirtschaftliche Entwicklung“, erklärte Klaus Wohlrabe vom ifo Institut. Die Anfang des Jahres vorhandene Hoffnung sei weitgehend verflogen, eine spürbare Erholung sei nicht erkennbar.

Industrie: Verbesserungen mit gedämpfter Wirkung

Innerhalb der Industrie gab es zwar Verbesserungen, doch auch hier dominierte am Jahresende eine zurückhaltende Stimmung. Besonders die Hersteller elektrischer Ausrüstungen konnten deutlich zulegen – mit einem Anstieg von 29,4 Punkten über das Jahr hinweg. Trotzdem blieb der Indikator im November mit minus 2,1 Punkten im negativen Bereich. Die Chemische Industrie hingegen musste vor allem im Herbst Rückschläge hinnehmen: Der Geschäftsklimaindex sank dort um 8,6 Punkte. Noch stärker fiel die Stimmung bei Herstellern von Nahrungs- und Futtermitteln, die ein Minus von 12,7 Punkten verzeichneten.

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Handel, Bau und Dienstleistungen ohne klare Trendwende

Im Handel zeigte sich eine leichte Erholung, doch das Niveau blieb deutlich unter dem früherer Jahre. Die Bauwirtschaft verzeichnete über das Jahr hinweg eine gewisse Aufwärtstendenz, konnte sich jedoch bis November nicht aus dem negativen Bereich befreien. Im Dienstleistungssektor gab es insgesamt wenig Bewegung, mit einzelnen Ausnahmen: In der Lagerei verbesserte sich das Klima um 13,1 Punkte, das Gastgewerbe legte um 6,8 Punkte zu. Rückläufig entwickelte sich dagegen das Verlagswesen, das ein Minus von 14,9 Punkten hinnehmen musste.

„Insgesamt zeigt sich über alle Wirtschaftsbereiche hinweg, dass man nicht von einer Erholung sprechen kann“, so Wohlrabe. Trotz punktueller Verbesserungen bleibt das gesamtwirtschaftliche Bild von Unsicherheit und Zurückhaltung geprägt.

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