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Fachmarktkette Hammer wird abgewickelt – alle Filialen schließen

Schild an einer Hammer Filiale
Foto: Hammer Zuhause

Key takeaways

Die Fachmarktkette Hammer wird endgültig abgewickelt. Nach gescheiterten Investorenverhandlungen schließen bis Ende Mai alle Filialen. Rund 1.100 Beschäftigte verlieren ihre Jobs, nachdem eine erneute Insolvenz die Fortführung des Unternehmens unmöglich gemacht hat.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Fachmarktkette Hammer Raumstylisten stellt ihren Geschäftsbetrieb endgültig ein. Nach gescheiterten Investorenverhandlungen werden die verbliebenen Filialen bis Ende Mai geschlossen. Dies bestätigt der Insolvenzverwalter der Deutschen Presse-Agentur (dpa), wie die Wirtschaftswoche berichtet. Für die rund 1.100 Beschäftigten bedeutet dies das Aus nach einer gescheiterten Sanierung.

Kein Investor für Fortführung gefunden

Wie sich bereits Ende April angekündigt hatte, konnte ein Verkauf oder eine Weiterführung der Kette konnte nicht realisiert werden. Trotz zwischenzeitlicher Interessenten zog sich kein Investor verbindlich zurückhaltend aus den Verhandlungen zurück.

Der Insolvenzverwalter bezeichnete die Lage als äußerst schwierig. Neben dem angespannten Einzelhandelsumfeld spielte insbesondere die wirtschaftliche Ausgangssituation des Unternehmens eine zentrale Rolle.

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Schrittweise Schließung aller Filialen

Bereits im März wurden 46 Filialen geschlossen, im April folgten weitere 20 Standorte. Mit den letzten 21 Märkten endet der Betrieb nun vollständig.

Parallel dazu wurden Ende April allen rund 1.100 Mitarbeitenden gekündigt. Damit verschwindet die Marke nach mehreren Restrukturierungsversuchen endgültig vom Markt.

Zweite Insolvenz in kurzer Zeit

Die aktuelle Entwicklung folgt auf eine bereits frühere Insolvenzphase. Erst im Herbst 2025 hatte ein Investorenkonsortium große Teile der Kette übernommen.

Diese Sanierung erwies sich jedoch als nicht tragfähig. Die erneute Insolvenz Anfang 2026 besiegelte schließlich das Aus.

Schwieriges Marktumfeld im Einzelhandel

Neben internen Faktoren belastete auch die Marktsituation das Unternehmen. Konsumzurückhaltung, steigende Kosten und strukturelle Veränderungen im Handel erschweren insbesondere Fachmarktketten die wirtschaftliche Stabilisierung.

Aktuell laufen noch Gespräche über die Nachnutzung der Standorte. Ob Teile der Belegschaft übernommen werden können, bleibt offen.

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