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KlarnaUSD: Klarna startet eigene Stablecoin auf Stripe-Blockchain

Klarna Banner zum Boersengang in New York
Foto: Klarna

Key takeaways

Klarna bringt mit KlarnaUSD seine erste Stablecoin auf den Markt und startet damit auf der neuen Stripe-Blockchain Tempo. Ziel ist es, grenzüberschreitende Zahlungen zu beschleunigen und Kosten zu senken. Mit 114 Mio. Kunden will Klarna traditionelle Zahlungsnetzwerke herausfordern.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Klarna betritt mit KlarnaUSD erstmals den Kryptomarkt und positioniert sich damit neu in der Welt der digitalen Finanzdienstleistungen. Mit dem Start einer eigenen Stablecoin geht das schwedische Fintech-Unternehmen einen bemerkenswerten Schritt – vor allem, da CEO Sebastian Siemiatkowski in der Vergangenheit als Krypto-Skeptiker galt. Nun zeigt er sich überzeugt: „Krypto ist endlich schnell, kostengünstig, sicher und skalierbar.“

Die Einführung von KlarnaUSD erfolgt vor dem Hintergrund einer rasant wachsenden Bedeutung von Stablecoins. Laut McKinsey beläuft sich das weltweite Transaktionsvolumen mit Stablecoins mittlerweile auf 27 Billionen US-Dollar jährlich – umgerechnet rund 24,6 Billionen Euro. Die Analysten gehen davon aus, dass Stablecoins klassische Zahlungsnetzwerke noch vor 2030 überholen könnten.

Erste Bank-Stablecoin auf Tempo

KlarnaUSD ist die erste Stablecoin, die auf der neuen Blockchain Tempo startet. Diese wurde von Stripe und dem Investmenthaus Paradigm speziell für Zahlungsabwicklungen entwickelt. Klarna positioniert sich damit als erstes Bankinstitut, das auf dieser Infrastruktur aufsetzt. Die Wahl der Plattform ist strategisch: Tempo wurde eigens dafür konzipiert, schnelle, kostengünstige und skalierbare Zahlungen zu ermöglichen – besonders im grenzüberschreitenden Handel, wo jährlich rund 120 Milliarden US-Dollar (ca. 109 Mrd. Euro) an Gebühren anfallen.

Klarna will genau hier ansetzen und mit Tempo sowie seiner neuen Coin die Kosten für Händler und Kunden spürbar senken. Mit 114 Millionen Kunden weltweit und einem jährlichen Bruttowarenvolumen (GMV) von 118 Milliarden US-Dollar (etwa 107 Mrd. Euro) verfügt Klarna über die nötige Marktreichweite, um bestehende Zahlungsnetzwerke herauszufordern.

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Zusammenarbeit mit Stripe vertieft sich

Technisch basiert KlarnaUSD auf Open Issuance, einem Stablecoin-Framework von Bridge – einem Unternehmen aus dem Stripe-Kosmos. Derzeit läuft KlarnaUSD auf dem Testnetzwerk von Tempo. Der öffentliche Rollout auf der Mainnet-Plattform ist für 2026 geplant. Für Klarna bedeutet das frühzeitigen Zugang zu fortschrittlicher Infrastruktur, was sowohl intensive Tests als auch tiefgreifende Integrationen ermöglicht.

Die enge Kooperation mit Stripe ist nicht neu: Schon heute nutzt Klarna dessen Zahlungsinfrastruktur in 26 Märkten weltweit. Die Krypto-Offensive ist der nächste Schritt in dieser Partnerschaft. Weitere Partner im Bereich digitaler Assets sollen in den kommenden Wochen vorgestellt werden.

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