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KPMG-Studie: Fast alle Unternehmen in der Cloud – KI-Dienste boomen

Wolkensymbol für Cloud Computing in der IT
Foto: Pixabay

Key takeaways

Der KPMG Cloud-Monitor 2024 zeigt, dass fast alle Unternehmen in Deutschland Cloud-Dienste nutzen. Die Studie hebt hervor, dass 97 Prozent KI-Dienste aus der Cloud beziehen, während IT-Sicherheit und Kosteneffizienz die zentralen Ziele sind.

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Der KPMG Cloud-Monitor 2024 offenbart eine fast flächendeckende Nutzung der Cloud in der deutschen Unternehmenslandschaft. 98 Prozent der befragten Firmen mit mindestens 50 Mitarbeitern nutzen Cloud-Dienste. Besonders gefragt sind hybride Modelle, die eine Mischung aus Public- und Private-Cloud-Lösungen darstellen und von 55 Prozent der Unternehmen bevorzugt werden.

Ein zentraler Trend ist die wachsende Bedeutung künstlicher Intelligenz (KI). Ganze 97 Prozent der Unternehmen, die Cloud-Lösungen einsetzen, beziehen KI-Dienste direkt von ihren Cloud-Anbietern. Diese Entwicklung zeigt, dass klassische Rechenzentren an Relevanz verlieren: Nur noch 26 Prozent der Unternehmen nutzen sie für ihre KI-Implementierungen.

Neben technologischen Aspekten rücken Sicherheitsfragen und Compliance-Anforderungen in den Vordergrund. Für 70 Prozent der Befragten sind Leistungsfähigkeit und Stabilität entscheidende Faktoren bei der Wahl eines Cloud-Providers, während 69 Prozent auf Vertrauen in die Sicherheit und Einhaltung von Vorschriften setzen. Insbesondere bei hybriden Cloud-Modellen wiegen diese Anforderungen noch schwerer.

Trotz der Einsparungen, die durch die Nutzung der Cloud erzielt werden – 67 Prozent der Unternehmen berichten von hohen Kostensenkungen –, steigt bei einigen Großunternehmen mit über 5.000 Mitarbeitern der finanzielle Aufwand. Dort klagen 21 Prozent über gestiegene IT-Kosten. Dennoch fließt bei 58 Prozent der Firmen mindestens die Hälfte des IT-Budgets in Cloud-Dienste, bei größeren Firmen sind es sogar 64 Prozent.

Ein weiterer Aspekt, der bei der Wahl des Cloud-Providers eine Rolle spielt, ist dessen Standort. Rund 58 Prozent der Unternehmen bevorzugen, dass die Rechenzentren im EU-Rechtsgebiet angesiedelt sind, was Sicherheitsbedenken adressiert.

Nicht zuletzt zeigen die Umfrageergebnisse, dass ESG-Kriterien (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) an Bedeutung gewinnen: Für 77 Prozent der Unternehmen sind diese Aspekte bei der Nutzung von Cloud-Diensten wichtig, bei großen Unternehmen sind es sogar 84 Prozent.

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