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Lebensmittel retten per App: Flink zieht positive Zwischenbilanz

Flink Einkaufstüte mit Lebensmitteln
Foto: Flink

Key takeaways

Flink zieht zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung eine positive Bilanz: Seit April 2025 wurden über 160.000 Rettertüten verkauft. Das Programm reduziert gezielt überschüssige Lebensmittel durch präzise Prognosen und nachhaltige Logistik.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Seit April 2025 engagiert sich der Lieferdienst Flink mit einem eigenen Rettertüten-Programm gegen Lebensmittelverschwendung – mit beachtlichem Erfolg. Zum Internationalen Tag gegen Lebensmittelverschwendung vermeldete das Unternehmen über 160.000 verkaufte Rettertüten innerhalb weniger Monate. Damit etabliert Flink ein Modell, das Convenience und Nachhaltigkeit miteinander verbindet.

Lebensmittelverschwendung systematisch angehen

Das Konzept hinter den Rettertüten: Flink bündelt Lebensmittel, die zwar kurz vor dem Mindesthaltbarkeitsdatum stehen oder optische Mängel aufweisen, aber noch genießbar sind, und verkauft sie in vergünstigten Überraschungstüten. Der Nutzen ist doppelt: Kunden sparen Geld – laut Flink bereits über 1,1 Millionen Euro – und überschüssige Ware landet nicht im Müll.

Im August 2025 erreichte das Programm mit 33.500 verkauften Tüten einen neuen Höchststand. Zum Start im April waren es noch 16.000 Tüten. Besonders gefragt sind die Rettertüten in Berlin, wo rund ein Drittel aller Bestellungen verzeichnet wurde. Es folgen Hamburg, München, Köln und Nürnberg.

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Transparenz als Erfolgsfaktor

Ein zentrales Element des Programms ist die detaillierte Analyse der Ursachen von Lebensmittelverlusten. 77 Prozent der Verluste entfallen auf abgelaufene Mindesthaltbarkeitsdaten, 15 Prozent auf optische Mängel und weniger als ein Prozent auf Fehlprognosen oder Retouren. Diese Erkenntnisse ermöglichen eine gezielte Optimierung der Prozesse – etwa durch präzisere Nachfrageprognosen und eine flexiblere Lagerlogistik.

„Durch diese Transparenz können wir gezielt eingreifen und Verschwendung minimieren“, sagt Lucas Rietz, Managing Director bei Flink Deutschland.

Ambitionierte Ziele für 2026

Trotz der bereits geringen Verlustrate strebt Flink eine weitere Reduktion um 20 Prozent bis Ende 2026 an. Das Ziel: eine Quote von unter 2,5 Prozent verschwendeter Ware. Möglich werden soll das durch technologische Weiterentwicklungen in der Logistik sowie durch weitere Skalierung des Rettertüten-Angebots.

Mit rund 100 Hubs in etwa 50 deutschen Städten erreicht Flink aktuell rund 15 Millionen Haushalte. Das Unternehmen beweist damit, dass schnelle Lebensmittellieferungen nicht im Widerspruch zu nachhaltigem Handeln stehen müssen.

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