Mastercard hat im zweiten Quartal 2025 ein starkes Finanzergebnis erzielt. Der Umsatz stieg im Jahresvergleich um 17 Prozent auf 8,1 Milliarden US-Dollar (rund 7,5 Mrd. Euro), während sich der Nettogewinn auf 3,7 Milliarden US-Dollar (ca. 3,4 Mrd. Euro) erhöhte. Die bereinigte Gewinnmarge lag bei knapp 60 Prozent.
Stabiles Wachstum bei Transaktionen und Volumen
Das Bruttotransaktionsvolumen legte um 9 Prozent auf 2,6 Billionen US-Dollar (ca. 2,4 Billionen Euro) zu. Besonders das grenzüberschreitende Zahlungsvolumen wuchs mit 15 Prozent deutlich. Auch die Zahl der verarbeiteten Transaktionen stieg um 10 Prozent. Der Umsatz im klassischen Zahlungsnetzwerk nahm währungsbereinigt um 13 Prozent zu. Noch stärker entwickelte sich das Geschäft mit Zusatzleistungen, das um 22 Prozent zulegte.
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Höhere Kosten durch Akquisitionen und Verwaltung
Die operativen Kosten stiegen um 15 Prozent. Dabei machten sich unter anderem Übernahmen bemerkbar, die für vier Prozentpunkte des Anstiegs verantwortlich waren. Auch die allgemeinen Verwaltungsausgaben lagen über dem Vorjahreswert. Unterm Strich blieb eine operative Marge von 58,7 Prozent – ein leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahr.
Globaler Mindeststeuersatz beeinflusst Steuerquote
Die effektive Steuerquote stieg im Jahresvergleich von 17,3 auf 20,8 Prozent. Hauptgrund war die Einführung der globalen Mindeststeuer in mehreren Ländern, darunter Singapur. Trotz dieses Effekts konnte Mastercard das Ergebnis je Aktie um 16 Prozent auf 4,07 US-Dollar (ca. 3,77 Euro) steigern.
Jahresverlauf ebenfalls stark
Auch im ersten Halbjahr zeigte sich eine positive Entwicklung. Der Umsatz lag mit 15,4 Milliarden US-Dollar (rund 14,2 Mrd. Euro) um 16 Prozent über dem Vorjahreswert. Das operative Ergebnis wuchs um 17 Prozent auf 8,9 Milliarden US-Dollar (ca. 8,2 Mrd. Euro). Die Zahl der weltweit ausgegebenen Mastercard- und Maestro-Karten stieg auf 3,6 Milliarden.
Kapitalrückfluss an Aktionäre
Im zweiten Quartal kaufte das Unternehmen Aktien im Wert von 2,3 Milliarden US-Dollar (ca. 2,1 Mrd. Euro) zurück und schüttete 691 Millionen US-Dollar (etwa 640 Mio. Euro) als Dividende aus.


