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Modekonsum 2025: Mehrheit der Deutschen kauft gleich viel wie im Vorjahr

Kleidung auf einem Kleiderständer
Foto: Pexels

Key takeaways

Eine YouGov-Analyse zeigt: 51 Prozent der deutschen Verbraucher kaufen ähnlich viele Kleidungsstücke wie 2024. Jüngere Generationen und modeaffine Zielgruppen konsumieren häufiger mehr – doch auch hier steigt die Zurückhaltung. Online-Shopping gewinnt an Bedeutung.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Mode- und Textilkonsum in Deutschland bleibt auf stabilem Niveau. Laut einer aktuellen YouGov-Analyse gibt mehr als die Hälfte der befragten Verbraucher (51 Prozent) an, im Vergleich zum Vorjahr gleich viel Kleidung und Textilien gekauft zu haben. Gleichzeitig zeigt sich jedoch eine leicht rückläufige Tendenz: 36 Prozent haben eigenen Angaben zufolge weniger konsumiert, nur 9 Prozent berichten von einem gestiegenen Einkauf.

Junge Generationen mit höherem Modekonsum

Auffällig ist das unterschiedliche Konsumverhalten zwischen den Generationen. Während nur 6 Prozent der befragten Babyboomer (Jahrgänge 1952–1966) angeben, mehr Kleidung gekauft zu haben, liegt dieser Anteil bei der Generation Z (1997–2007) bei 12 Prozent und bei den Millennials (1982–1996) bei 11 Prozent. Unabhängig vom Alter gibt die Mehrheit an, ihre Konsummenge nicht verändert zu haben.

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Frauen reduzieren ihren Textilkauf stärker

Ein Blick auf geschlechtsspezifische Unterschiede zeigt: Frauen neigen eher zur Konsumzurückhaltung. 41 Prozent der weiblichen Befragten berichten, weniger Kleidung gekauft zu haben, während es bei den Männern nur 32 Prozent sind. Gleichzeitig geben 56 Prozent der Männer an, genauso viel gekauft zu haben wie im Vorjahr – bei Frauen liegt der Anteil darunter.

Modeaffine kaufen bewusster, aber online

Wer sich selbst als modebewusst einstuft, konsumiert insgesamt etwas mehr Kleidung als der Durchschnitt (14 Prozent vs. 9 Prozent), aber auch innerhalb dieser Gruppe zeigt sich eine gewisse Konsumzurückhaltung: 28 Prozent haben ihren Textilkonsum reduziert. Modeaffine Käufer sind laut Analyse jünger, überwiegend weiblich, urban geprägt – und spontaner beim Einkauf. Zwei Drittel dieser Zielgruppe (68 Prozent) sagen, sie kaufen Kleidung eher spontan, in der Gesamtbevölkerung sind es 58 Prozent.

Zudem erfolgt der Kleidungskauf bei Modeaffinen häufiger online. Während in der Gesamtbevölkerung 26 Prozent der Befragten ihre Kleidung überwiegend online bestellen, liegt dieser Anteil bei den Modeaffinen bei 30 Prozent. Besonders sichtbar wird das beim Blick auf bevorzugte Plattformen: 26 Prozent dieser Käufer nutzen Zalando (Gesamt: 12 Prozent), 8 Prozent ASOS (Gesamt: 2 Prozent) und 12 Prozent ABOUT YOU (Gesamt: 5 Prozent).

Datenbasis der Studie

Die Ergebnisse stammen aus dem Zielgruppenanalysetool YouGov Profiles. Die Untersuchung basiert auf einem Datensatz vom 6. April 2025 mit 10.264 Befragten. Die Daten liefern Einblicke in das Konsumverhalten unterschiedlicher Zielgruppen und sind Teil eines größeren Panels mit über 27 Millionen Teilnehmern weltweit.

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