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Berichte: Perplexity erhält 200 Millionen Dollar bei 20-Milliarden-Bewertung

Logo von Perplexity
Foto: Perplexity AI

Key takeaways

Perplexity hat Berichten nach 200 Millionen US-Dollar eingesammelt und wird nun mit 20 Milliarden bewertet. Die KI-Suchmaschine wächst rasant und positioniert sich zunehmend als Herausforderer von Google. Mit fast 200 Millionen Dollar Jahresumsatz will das Unternehmen Marktanteile gewinnen – auch mit öffentlichkeitswirksamen Provokationen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Perplexity, das auf künstlicher Intelligenz basierendes Suchunternehmen, hat laut einem Bericht von The Information erneut 200 Millionen US-Dollar (rund 187 Millionen Euro) an frischem Kapital eingesammelt. Die Unternehmensbewertung liegt damit nun bei rund 20 Milliarden US-Dollar (ca. 18,7 Milliarden Euro). Erst im Juli hatte Bloomberg berichtet, dass Perplexity 100 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 18 Milliarden aufgenommen hatte.

Insgesamt hat das erst drei Jahre alte Unternehmen laut PitchBook nun 1,5 Milliarden US-Dollar (rund 1,4 Milliarden Euro) an Finanzmitteln eingesammelt. Wer hinter der jüngsten Finanzierungsrunde steht, ist bislang unklar. Im Juli war das Investment laut Bloomberg eine Erweiterung einer vorherigen 500-Millionen-Dollar-Runde, die Anfang des Jahres von Accel bei einer Bewertung von 14 Milliarden Dollar angeführt wurde.

Umsatz entwickelt sich dynamisch

Auch bei den Umsätzen zeigt Perplexity eine steile Entwicklung. Laut einer internen Quelle soll der jährlich wiederkehrende Umsatz (ARR) inzwischen bei fast 200 Millionen US-Dollar (etwa 187 Millionen Euro) liegen. Noch im August hatte der Kommunikationschef des Unternehmens gegenüber Business Insider angegeben, dass der ARR bei über 150 Millionen Dollar lag.

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Positionierung gegen Google verschärft sich

Das frische Kapital kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich Perplexity verstärkt als Alternative zu Google positioniert. Im August sorgte das Unternehmen mit einem öffentlich gewordenen Übernahmeangebot in Höhe von 34,5 Milliarden US-Dollar (rund 32,3 Milliarden Euro) für Googles Chrome-Browser für Aufsehen. Anlass war ein laufendes Kartellverfahren, in dem das US-Justizministerium vorschlug, Google solle sich von Chrome trennen.

Ein solcher Verkauf wird nun jedoch nicht stattfinden: Anfang September entschied ein US-Bundesrichter, dass Google seine Suchsparte nicht aufteilen muss. Chrome bleibt damit in der Hand des Alphabet-Konzerns – Perplexitys Angebot bleibt symbolisch.

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