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Pinterest startet KI-Shopping-Assistenten – doch Europa muss warten

Pinterest KI Shopping Assistant Talk to Pinterest
Foto: Pinterest

Key takeaways

Pinterest führt mit dem Pinterest Assistant ein KI-Tool ein, das visuelle Produktsuche personalisiert. Die Funktion, die vorerst nur in den USA startet, bietet individuelle Kaufempfehlungen basierend auf Nutzerdaten und ermöglicht multimodale Eingaben per Bild, Text oder Sprache.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Pinterest bringt mit dem „Pinterest Assistant“ ein neues KI-gestütztes Shopping-Tool auf den Heimatmarkt USA, das Nutzern helfen soll, individuelle Kaufentscheidungen zu treffen – auch dann, wenn sie noch gar nicht genau wissen, was sie suchen. Die neue Funktion versteht sich als visueller Begleiter und persönlicher Stilberater, der über klassische Suchfunktionen hinausgeht.

Der neue Shopping-Assistent wird laut Pinterest vorerst nur in den USA ausgerollt. Über einen Start in Europa gibt es bislang noch keine Informationen.

Visuelle Suche statt gezielter Produktanfrage

Der Pinterest Assistant soll insbesondere dann hilfreich sein, wenn Nutzer vage Vorstellungen haben – etwa von einem Outfit für ein erstes Date oder neuer Bettwäsche für den Winter. Die KI reagiert auf beschreibende Eingaben wie „Ich suche passende Kissen für mein Wohnzimmer“ und schlägt daraufhin passende Produkte vor. Dabei fließen gespeicherte Pins, erstellte Boards, Collagen und das Verhalten ähnlicher Nutzer mit ein.

Im Gegensatz zu klassischen Chatbots oder Suchmaschinen, die oft erst nach konkreten Eingaben nützlich sind, ist der Pinterest Assistant auf Inspiration ausgelegt. Er liefert proaktiv visuelle Empfehlungen, die sich am persönlichen Geschmack der Nutzer orientieren – ähnlich wie ein guter Freund, der genau weiß, was gefallen könnte.

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Neue Shopping-Erfahrung für Gen Z

Pinterest sieht insbesondere bei jüngeren Zielgruppen wie der Generation Z Potenzial. Diese nutzen die Plattform intensiv zur Planung von Events, zur Einrichtung und für Modeinspiration. Jeder dieser Anwendungsfälle liefert Datenpunkte, aus denen die KI ihre Empfehlungen ableitet. Die unternehmenseigene „Taste-Graph“-Technologie soll dafür sorgen, dass die visuelle Suche überdurchschnittlich relevante Ergebnisse liefert – laut Pinterest um mehr als 30 % besser als gängige Standardmodelle.

Multimodale Suche mit Sprache, Text und Bild

Der Pinterest Assistant erweitert die Möglichkeiten der visuellen Produktsuche um Spracheingabe und Textbeschreibung. Dadurch entsteht eine multimodale Sucherfahrung, bei der Nutzer ähnlich wie im echten Leben Produkte finden können – etwa durch ein gesprochenes Bedürfnis, das direkt mit visuell passenden Produkten beantwortet wird.

Pinterest positioniert den Assistant als eine Mischung aus KI-gestütztem Shoppingberater, Inspirationsquelle und Stilhelfer. Die Verknüpfung von persönlicher Ästhetik, realem Nutzerverhalten und visueller Intelligenz soll das Online-Shopping deutlich intuitiver und inspirierender machen.

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