ANZEIGE

ANZEIGE

Richemont wächst weiter – Schmuck treibt Luxuskonzern an

Headerquarter von Richemont
©Richemont. All rights reserved.

Key takeaways

Richemont steigert Umsatz und Gewinn im Geschäftsjahr 2026 deutlich. Wachstumstreiber sind vor allem die Schmuckmarken sowie das internationale Geschäft. Trotz makroökonomischer Unsicherheiten bleibt der Luxuskonzern profitabel und investiert weiter in Markenstärke, Vertrieb und langfristige Expansion.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Schweizer Luxusgüterkonzern Richemont hat im Geschäftsjahr 2025/26 solide Ergebnisse erzielt und seinen Wachstumskurs fortgesetzt. Der Umsatz stieg auf 22,4 Milliarden Euro, ein Plus von 11 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Treiber waren insbesondere die Schmuckmarken sowie eine starke internationale Nachfrage.

Stabiles Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen

Richemont konnte sich in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen Umfeld behaupten. Während geopolitische Unsicherheiten, Währungseffekte und steigende Rohstoffkosten belasteten, sorgten konsequente Kostenkontrolle und robuste Nachfrage für stabile Ergebnisse.

Das operative Ergebnis lag laut Richemont bei 4,5 Milliarden Euro, die operative Marge bei 20 Prozent. Der Jahresgewinn stieg deutlich um 27 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro, auch bedingt durch Sondereffekte im Vorjahr.

Anzeige

Gewinnen in der Plattform-Ökonomie

von Alexander Graf – der Leitfaden für Handelsentscheider
★★★★☆ 4,4 / 5 Sterne
Jetzt bei Amazon entdecken

Schmuck bleibt Wachstumsmotor

Besonders stark entwickelte sich das Segment Jewellery Maisons mit Marken wie Cartier und Van Cleef & Arpels. Der Umsatz stieg auf 16,5 Milliarden Euro, ein Plus von 8 Prozent (14 Prozent währungsbereinigt).

Die Sparte profitierte von globaler Nachfrage und gezielten Preisanpassungen angesichts gestiegener Goldpreise. Mit einer operativen Marge von 30,5 Prozent bleibt sie der profitabelste Bereich des Konzerns.

Uhren erholen sich langsam

Das Geschäft mit Luxusuhren zeigt erste Stabilisierungstendenzen. Die Umsätze der Specialist Watchmakers lagen bei 3,1 Milliarden Euro und waren nominal rückläufig, entwickelten sich währungsbereinigt jedoch leicht positiv.

Nach einem schwierigen Marktumfeld, insbesondere in China, zeigte sich in der zweiten Jahreshälfte eine Erholung. Marken wie Jaeger-LeCoultre und Vacheron Constantin trugen dazu bei.

Regionale Dynamik und Direktgeschäft

Wachstum kam aus allen Regionen, insbesondere aus Amerika mit zweistelligen Zuwächsen. Auch Europa, Japan und Asien-Pazifik entwickelten sich positiv, wenn auch moderater.

Der Direktvertrieb bleibt zentral: 77 Prozent der Umsätze erzielt Richemont inzwischen direkt mit Kunden. Vor allem das eigene Retailgeschäft wuchs zweistellig.

Starke Bilanz und hohe Dividende

Richemont verfügt weiterhin über eine sehr solide Finanzbasis. Die Netto-Cash-Position liegt bei 8,5 Milliarden Euro, unterstützt durch einen operativen Cashflow von 4,9 Milliarden Euro.

Auf Basis der Ergebnisse schlägt das Unternehmen eine erhöhte Dividende vor: 3,30 CHF regulär sowie eine Sonderdividende von 1,00 CHF je Aktie.

Investitionen in Marken und Wachstum

Strategisch setzt Richemont weiter auf langfristige Markenstärkung. Investitionen in Handwerkskunst, Markenimage und den Ausbau von Vertrieb und Produktion stehen im Fokus.

Parallel wird das Portfolio angepasst: Der Verkauf von Baume & Mercier ist Teil einer stärkeren Fokussierung innerhalb des Uhrensegments.

Insgesamt unterstreicht Richemont mit den aktuellen Zahlen seine robuste Position im globalen Luxusmarkt – getragen von starken Marken, internationaler Diversifikation und hoher Finanzkraft.

Ähnliche Artikel

Must-read

ANZEIGE
JANGER E-Commerce
Wer als Shop-Betreiber, E-Commerce Manager oder Gründer einer E-Commerce-Marke erfolgreich werden möchte, muss drei grundsätzliche Faktoren, Verkaufspsychologie, Außendarstellung und Design sowie Nutzererlebnis, verinnerlichen.

Top-News

Sponsored

Sponsored