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Schwarz Digits und Fujitsu schließen Partnerschaft für souveräne Cloud-Infrastruktur

Logo der STACKIT Cloud von Schwarz Digits
Foto: Schwarz Digits

Key takeaways

➟ Schwarz Digits, Fujitsu und Fsas Technologies vereinbaren eine strategische Partnerschaft. Mit STACKIT und neuen Rechentechnologien wollen sie souveräne Cloud- und KI-Infrastrukturen in Europa ausbauen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Schwarz Digits, die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, erweitert ihre Zusammenarbeit mit dem japanischen Technologiekonzern Fujitsu und dessen Tochterunternehmen Fsas Technologies. Die strategische Partnerschaft soll den Aufbau souveräner Cloud- und Recheninfrastrukturen in Europa beschleunigen. Im Mittelpunkt stehen die Cloud-Plattform STACKIT, leistungsfähige Rechentechnologien und künftige Anwendungen künstlicher Intelligenz (KI).

STACKIT wird Bestandteil gemeinsamer Cloud-Lösungen

Die drei Unternehmen wollen ihre Kompetenzen in den Bereichen Cloud, IT-Infrastruktur, Datensicherheit und Computing zusammenführen. Schwarz Digits bringt mit STACKIT eine europäische Cloud-Plattform ein, die auf Datenschutz, Datensicherheit und die Einhaltung regulatorischer Anforderungen ausgerichtet ist.

Fujitsu ergänzt die Kooperation um Technologie- und Branchenwissen. Fsas Technologies steuert seine Expertise beim Aufbau und Betrieb leistungsfähiger IT-Infrastrukturen bei.

Gemeinsam sollen Lösungen entstehen, mit denen europäische Unternehmen geschäftskritische Anwendungen modernisieren und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Daten und Systeme behalten können.

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Fujitsu-Technologie soll KI-Infrastruktur stärken

Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf dem Ausbau von Rechenkapazitäten für datenintensive Anwendungen und künstliche Intelligenz. Dabei sollen auch neue Fujitsu-Technologien wie der energieeffiziente MONAKA-Prozessor eine Rolle spielen.

Die Partner planen gemeinsame technische Entwicklungsprojekte, Machbarkeitsstudien und abgestimmte Markteinführungen.

Darüber hinaus wollen sie den künftigen Bedarf an Cloud-Diensten, Rechenleistung und Hardware gemeinsam planen. Damit soll die Infrastruktur entsprechend der Nachfrage europäischer Unternehmenskunden erweitert werden können.

Zusammenarbeit mit GK Software als Grundlage

Die Partnerschaft knüpft an die bestehende Kooperation im Einzelhandel an. Eine wichtige Rolle spielt dabei GK Software, ein Anbieter von Handelssoftware, der zum Fujitsu-Konzern gehört. Künftig sollen Fujitsu, Fsas Technologies und GK Software geeignete STACKIT-Dienste in ihre Lösungen integrieren.

Damit erweitert sich die bisher auf Handelsanwendungen konzentrierte Zusammenarbeit zu einer strategischen Kooperation für unterschiedliche Branchen und IT-Anforderungen.

Neben dem Einzelhandel sollen insbesondere Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Betriebssicherheit und digitale Unabhängigkeit angesprochen werden.

Schwarz Digits setzt auf digitale Souveränität

Für Schwarz Digits ist die Partnerschaft ein weiterer Schritt beim Ausbau des europäischen Technologiegeschäfts. Geschäftsführer Christian Müller betont die Bedeutung langfristiger Kooperationen über die gesamte technologische Wertschöpfungskette hinweg. Durch die Verbindung von Cloud-Diensten und Infrastrukturkompetenz sollen skalierbare Lösungen für Unternehmenskunden entstehen.

Auch Fujitsu sieht in der Zusammenarbeit eine Möglichkeit, europäische Kunden bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen.

Technologievorstand Vivek Mahajan verweist insbesondere auf die Kombination aus souveränen Cloud-Diensten, moderner Rechenleistung und branchenspezifischem Know-how.

Europäische Unternehmen sollen profitieren

Die Kooperation zielt darauf ab, die Abhängigkeit von einzelnen Technologieanbietern zu reduzieren und zusätzliche Optionen für den Betrieb sensibler IT-Anwendungen zu schaffen. Unternehmen sollen künftig Cloud-, Sicherheits- und Computing-Lösungen aus einem abgestimmten Technologieangebot nutzen können.

Konkrete Investitionssummen, verbindliche Ausbauziele oder Zeitpläne für neue Rechenkapazitäten nannten die Partner zunächst nicht. Für die Schwarz Gruppe eröffnet die Vereinbarung die Möglichkeit, STACKIT über bestehende Handelsanwendungen hinaus stärker im europäischen Unternehmensmarkt zu positionieren.

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