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Einzelhandel blickt auch laut ifo Institut skeptisch in die Zukunft

Mann und Frau beim Mode-Einkaufen
Foto: Sam Lion / Pexels

Key takeaways

Die Stimmung im Einzelhandel bleibt auch im Oktober 2025 gedrückt. Während sich die Lage in einigen Segmenten leicht verbessert, überwiegt die Skepsis. Besonders stationäre Händler leiden unter geringer Frequenz. Gleichzeitig steigen Preiserwartungen und der Fachkräftemangel bleibt ein drängendes Problem für viele Unternehmen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Das Geschäftsklima im deutschen Einzelhandel bleibt im Oktober angespannt. Der vom ifo Institut ermittelte Index stieg zwar leicht auf -23,2 Punkte, doch von einer Trendwende kann keine Rede sein. Zwar bewerten Händler ihre aktuelle Lage etwas positiver als im Vormonat, doch die Erwartungen für die kommenden Monate bleiben überwiegend pessimistisch.

„Das Geschäftsklima bei den Einzelhändlern bewegt sich auf niedrigem Niveau seitwärts“, erklärte ifo-Experte Patrick Höppner. Viele Unternehmen rechnen damit, dass die Geschäftslage bis ins Jahr 2026 schwierig bleibt.

Verhaltene Kundenfrequenz im stationären Handel

Besonders in stationären Geschäften zeigt sich die Zurückhaltung der Verbraucher deutlich. Im dritten Quartal meldeten 45,3 Prozent der Einzelhändler eine geringere Kundenfrequenz als saisonal üblich. Online-Shops schnitten im Vergleich etwas besser ab: Lediglich 23,7 Prozent der befragten Händler berichteten von unterdurchschnittlichen Klickzahlen.

Eine leichte Besserung der Stimmung zeigte sich in Möbelhäusern und bei Baumärkten. Dagegen verschlechterte sich die Lage im Bekleidungseinzelhandel.

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Preiserwartungen steigen leicht

Trotz der insgesamt schwachen Nachfrage planen mehr Einzelhändler Preiserhöhungen. Der entsprechende Indikator stieg im Oktober auf 25,9 Punkte. Besonders Möbel- und Lebensmitteleinzelhändler wollen ihre Preise anheben – häufiger als der Branchendurchschnitt.

Fachkräftemangel bleibt ein zentrales Problem

Neben der verhaltenen Kundennachfrage belastet auch der Fachkräftemangel den Handel. Rund ein Viertel der Unternehmen – konkret 25,4 Prozent – sehen sich dadurch beeinträchtigt. Weitere 6,8 Prozent berichten von Schwierigkeiten bei der Finanzierung.

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