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Produktengpässe im Handel: Verbraucher setzen auf Regionalität und Eigenmarken

Gemüseregal im Lebensmittelhandel
Foto: Tung Lam / Pixabay

Eine neue Studie des ECC KÖLN, durchgeführt im Auftrag von Grant Thornton, zeigt, dass die Krisen der letzten Jahre das Einkaufsverhalten der Konsumenten nachhaltig verändert haben. Infolge von Lieferengpässen und wirtschaftlichen Unsicherheiten greifen immer mehr Verbraucher zu Eigenmarken und regionalen Produkten.

Die Studie „Krisenfestigkeit im Handel“ befasst sich mit der Verfügbarkeit von Produkten und deren Einfluss auf das Konsumentenverhalten. Besonders im Lebensmittelhandel beklagen fast 80 Prozent der Befragten Verfügbarkeitsprobleme, insbesondere bei frischen Produkten wie Obst, Gemüse sowie Milch- und Getreideprodukten. Diese Engpässe haben dazu geführt, dass viele Konsumenten ihr Einkaufsverhalten angepasst haben. Rund 80 Prozent der Befragten haben sich angewöhnt, ihre Lieblingsprodukte zu bevorraten, und 60 Prozent kaufen bevorzugt bei Händlern, die sie als zuverlässig in der Produktverfügbarkeit erlebt haben.

Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH KÖLN, betont die Bedeutung dieser Entwicklung: „Die letzten vier Jahre haben das Bewusstsein der Konsumenten stark verändert. Preis, Herkunft und Verfügbarkeit sind entscheidende Faktoren geworden. Der Handel muss darauf reagieren, um Kundenabwanderung zu verhindern.“

Ein besonders starker Trend zeigt sich bei den Eigenmarken. 74 Prozent der Befragten greifen verstärkt zu No-Name-Produkten und schätzen deren besseres Preis-Leistungsverhältnis sowie die höhere Verfügbarkeit im Vergleich zu Markenprodukten. Zudem bevorzugen zwei Drittel der Deutschen inzwischen lokale und regionale Produkte. Bei den Über-40-Jährigen liegt dieser Wert sogar bei 71 Prozent.

Die Studie zeigt auch, dass Verbraucher bei fehlender Verfügbarkeit schnell bereit sind, das Geschäft zu wechseln. Besonders betroffen sind dabei die Bereiche Hygieneartikel sowie Obst und Gemüse. Rund die Hälfte der Konsumenten wäre sogar bereit, für verlässliche Verfügbarkeit einen Aufpreis zu zahlen.

Die vollständigen Ergebnisse der Studie werden im Herbst 2024 veröffentlicht und umfassen auch eine Händlerbefragung, die weitere Einblicke in die Reaktionen des Handels auf die veränderten Konsumentenerwartungen geben wird.

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