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Insolvenz: Hemkon und Stoffhandel setzen auf Eigenverwaltung

Der Stoff Onlineshop Startseite
Foto: Hemkon Stoff

Key takeaways

Die Hemkon Stoff GmbH und die Stoff Stoffhandels-GmbH haben Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Unterstützt von Sanierungsexperten und der Mentor AG soll die Restrukturierung Filialen und Arbeitsplätze sichern. Im Fokus steht die Suche nach strategischen Partnern, die Sortiment und Marktposition ergänzen.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Hemkon Stoff GmbH und die Stoff Stoffhandels-GmbH, bekannter unter dem Markenname „Der Stoff“, haben Anfang Juli ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt, wie nun bekannt wurde. Ziel der Geschäftsführung ist es, beide Unternehmen im Rahmen einer Restrukturierung zu stabilisieren und möglichst viele der bestehenden Filialen und Arbeitsplätze zu sichern. Unterstützt wird dieser Prozess von erfahrenen Insolvenz- und Restrukturierungsexperten.

Experten begleiten Sanierungsprozess

Die Eigenverwaltung erfolgt unter der Begleitung von Rechtsanwalt Eric Coordes von der Wirtschaftskanzlei Mönig sowie mmo Hamer von Valtier aus der Kanzlei InsoTreu, der als vorläufiger Sachwalter eingesetzt wurde. Im Controlling-Bereich steuern Carsten Menzel und Andreas Santen von der Beckmann Unternehmensentwicklung GmbH die finanzielle Planung. Zudem organisiert die auf Sondersituationen spezialisierte Mentor AG den strukturierten Investorenprozess.

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Suche nach strategischen Partnern

Laut Jennifer Baumann von der Mentor AG richtet sich die Suche nach Investoren vor allem an strategische Partner mit ähnlichem oder ergänzendem Sortiment. Dabei sollen die etablierte Marktpräsenz und das qualifizierte Personal als zentrale Argumente dienen. Das Insolvenzrecht ermöglicht zugleich flexible Anpassungen an der Standort- und Kostenstruktur, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Unternehmen mit langjähriger Marktpräsenz

Das Stoffunternehmen, das seit 25 Jahren besteht, betreibt aktuell 39 stationäre Geschäfte sowie zwei Onlineshops. Das Sortiment umfasst Stoffe, Kurzwaren, Zubehör und Nähmaschinen. Geschäftsführerin Dr. Nina Konjer betont, dass bereits erste Maßnahmen zur Stabilisierung umgesetzt wurden und man dem Investorenprozess optimistisch entgegensehe.

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