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TX Maxx-Mutterkonzern TJX steigert Umsatz und Gewinn in 2025 deutlich

TK Maxx Store
Foto: TK Maxx / TJX

Key takeaways

TJX übertrifft im vierten Quartal und Gesamtjahr die Erwartungen deutlich und plant Dividendenerhöhung sowie milliardenschwere Aktienrückkäufe. Mit Rekordumsatz, steigender Profitabilität und umfangreichen Kapitalrückführungen unterstreicht TJX seine starke Position im globalen Off-Price-Markt.

Lesezeit ca. 3 Minuten

Der US-Off-Price-Händler The TJX Companies hat das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2025/26 mit deutlichen Zuwächsen bei Umsatz, Marge und Ergebnis abgeschlossen. Sowohl im Schlussquartal als auch auf Jahressicht lagen vergleichbare Umsätze, Vorsteuermarge und Gewinn je Aktie über den eigenen Planungen. Für das kommende Geschäftsjahr kündigt der Konzern eine Dividendenerhöhung um 13 Prozent sowie Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe an.

Starkes Schlussquartal mit zweistelligem Gewinnplus

Im vierten Quartal erzielte TJX einen Umsatz von 17,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die flächenbereinigten Umsätze stiegen konzernweit um 5 Prozent und lagen damit klar über der internen Zielsetzung.

Die Vorsteuermarge erreichte 13,5 Prozent und verbesserte sich um 1,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt um einen Sondereffekt aus einem Rechtsstreit lag die operative Marge bei 12,2 Prozent. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 28 Prozent auf 1,58 US-Dollar. Ohne den Einmaleffekt belief sich der Gewinn je Aktie auf 1,43 US-Dollar – ein Zuwachs von 16 Prozent.

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Gesamtjahr überschreitet 60-Milliarden-Dollar-Marke

Im Gesamtgeschäftsjahr kletterte der Umsatz um 7 Prozent auf 60,4 Milliarden US-Dollar. Die vergleichbaren Umsätze erhöhten sich um 5 Prozent. Damit überschritt das Unternehmen erstmals die Marke von 60 Milliarden US-Dollar Jahresumsatz.

Die Vorsteuermarge verbesserte sich auf 12,1 Prozent, bereinigt auf 11,7 Prozent. Der Jahresüberschuss belief sich auf 5,5 Milliarden US-Dollar. Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg um 14 Prozent auf 4,87 US-Dollar, bereinigt auf 4,73 US-Dollar.

Breite Umsatzdynamik in allen Regionen

Alle Geschäftsbereiche verzeichneten im vierten Quartal positive Impulse. In den USA wuchs die Division Marmaxx flächenbereinigt um 5 Prozent, HomeGoods um 6 Prozent. TJX Canada legte um 7 Prozent zu, während das internationale Geschäft in Europa und Australien ein Plus von 4 Prozent erreichte.

Auch auf Jahressicht erzielten sämtliche Divisionen vergleichbare Umsatzsteigerungen von mindestens 4 Prozent. Das unterstreicht die robuste Nachfrage im Off-Price-Segment trotz eines anspruchsvollen Konsumumfelds.

Margen profitieren von Kostendisziplin

Die Bruttomarge stieg im vierten Quartal auf 30,9 Prozent. Treiber waren höhere Warenmargen und Skaleneffekte bei steigenden Umsätzen. Niedrigere Inventurdifferenzen wirkten zusätzlich positiv. Die Vertriebs- und Verwaltungskostenquote sank auf 17,6 Prozent.

Zum Geschäftsjahresende beliefen sich die Lagerbestände auf 7,3 Milliarden US-Dollar. Pro Filiale lagen die Bestände auf vergleichbarer Basis rund 8 Prozent über Vorjahr. Das Management sieht sich damit gut positioniert, um von attraktiven Beschaffungsmöglichkeiten zu profitieren.

Milliardenrückflüsse an Aktionäre

TJX generierte im Geschäftsjahr 6,9 Milliarden US-Dollar operativen Cashflow und beendete das Jahr mit 6,2 Milliarden US-Dollar liquiden Mitteln. Insgesamt wurden 4,3 Milliarden US-Dollar an die Aktionäre zurückgeführt – davon 2,5 Milliarden US-Dollar für Aktienrückkäufe und 1,8 Milliarden US-Dollar für Dividenden.

Für das Geschäftsjahr 2026/27 plant das Unternehmen Aktienrückkäufe im Umfang von 2,50 bis 2,75 Milliarden US-Dollar. Zusätzlich soll die Quartalsdividende – vorbehaltlich der Zustimmung des Verwaltungsrats – um 13 Prozent auf 0,48 US-Dollar je Aktie steigen.

Ausblick auf FY27

Für das erste Quartal des neuen Geschäftsjahres erwartet TJX ein flächenbereinigtes Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent sowie eine Vorsteuermarge zwischen 10,3 und 10,4 Prozent. Das Ergebnis je Aktie soll zwischen 0,97 und 0,99 US-Dollar liegen.

Für das Gesamtjahr 2026/27 plant der Konzern ebenfalls ein Umsatzwachstum von 2 bis 3 Prozent. Die Vorsteuermarge wird in einer Bandbreite von 11,7 bis 11,8 Prozent erwartet, das verwässerte Ergebnis je Aktie zwischen 4,93 und 5,02 US-Dollar.

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