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Digital Detox: Jeder Vierte plant 2026 Auszeit von Smartphone & Co

Mann und Frau mit Smartphone in der Hand
Foto: Kaboompics / Pexels

Key takeaways

Rund 27 Prozent der Deutschen planen 2026 eine digitale Auszeit – meist für wenige Tage. Besonders Social Media und Gaming stehen im Fokus des Verzichts. Nur ein kleiner Teil möchte komplett offline gehen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Rund ein Viertel der Deutschen plant 2026 eine bewusste digitale Auszeit. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter 1.002 Personen ab 16 Jahren. Ziel des sogenannten Digital Detox ist es, für eine begrenzte Zeit auf digitale Medien, Geräte oder Anwendungen zu verzichten – vor allem im privaten Alltag.

Social Media und Gaming im Fokus

55 Prozent derjenigen, die eine digitale Pause einlegen wollen, möchten 2026 bewusst auf Gaming verzichten. Auch soziale Netzwerke stehen weit oben auf der Liste: Knapp die Hälfte (48 Prozent) will Dienste wie Facebook, TikTok oder Instagram meiden. Bei den 16- bis 29-Jährigen liegt Social Media mit 61 Prozent sogar auf Platz eins.

Weitere 42 Prozent wollen auf Online-Shopping verzichten, ebenso viele auf Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Signal sowie auf bestimmte Endgeräte wie das Smartphone oder die Smartwatch. Streaming-Angebote wie Netflix oder Amazon Prime wollen rund ein Drittel (32 Prozent) zumindest zeitweise meiden.

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Kaum vollständiger Verzicht – Auszeit wird kürzer

Nur eine kleine Minderheit (5 Prozent) plant, vollständig offline zu gehen. Im Schnitt soll die digitale Auszeit drei Tage dauern. 12 Prozent der Befragten beschränken sich sogar auf nur einen einzigen Tag, 9 Prozent nehmen sich mehrere Tage vor. Eine Woche Digital Detox planen 4 Prozent, nur 2 Prozent wollen länger durchhalten.

Im Vergleich zu den Vorjahren zeigt sich ein klarer Rückgang: 2025 wollten noch 36 Prozent für durchschnittlich sechs Tage auf digitale Angebote verzichten, 2024 waren es sogar 41 Prozent mit einer geplanten Dauer von rund einer Woche.

Laut Bitkom-Experte Dr. Sebastian Klöß kann selbst eine kurze Pause helfen, die eigene Mediennutzung zu reflektieren. Hilfreich seien dabei auch technische Tools, die die Nutzungsdauer sichtbar machen oder bestimmte Inhalte gezielt einschränken.

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