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Bitkom-Umfrage: Abo-Commerce wächst langsam – aber stetig

Mann mit Kreditkarte vor einem Laptop
Foto: Cup of Couple / Pexels

Key takeaways

Knapp ein Viertel der Online-Shopper in Deutschland nutzt Spar- oder Nachbestell-Abos – meist für alltägliche Produkte wie Shampoo oder Lebensmittel. Laut Bitkom sind im Schnitt drei Abos aktiv. Während Abo-Commerce Komfort verspricht, bleibt er für viele noch ungewohnt – 72 Prozent nutzen ihn nicht.

Lesezeit ca. 1 Minute

Kosmetik, Lebensmittel oder Haushaltswaren automatisch nachbestellen – genau das ermöglicht Abo-Commerce. In bestimmten Online-Shops können Kunden Spar- oder Nachbestell-Abos für regelmäßig benötigte Produkte abschließen. Diese liefern Artikel wie Shampoo, Pasta oder Waschmittel automatisch in festen Intervallen nach Hause. Für viele Verbraucher ist das bereits gelebte Praxis: Laut einer Bitkom-Studie setzen 23 Prozent der Online-Shopper in Deutschland auf mindestens ein solches Abo.

Drei Abos sind im Schnitt aktiv

Diejenigen, die den Abo-Service nutzen, haben im Durchschnitt drei laufende Abonnements. Dabei bleibt es bei 37 Prozent der Befragten bei einem einzigen Abo. Weitere 47 Prozent nutzen zwei bis vier Abos, während 16 Prozent sogar mehr als vier dieser automatischen Nachbestellungen aktiviert haben. Die Vorteile für Verbraucher liegen laut Bitkom-Expertin Nastassja Hofmann im Komfort und möglichen Preisersparnissen. Unternehmen profitieren von planbarer Nachfrage, effizienteren Prozessen und einer stärkeren Kundenbindung.

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Mehrheit nutzt keine Abo-Angebote

Trotz der Vorteile hält sich die Verbreitung in Grenzen: 72 Prozent der befragten Online-Shopper nutzen aktuell kein Abo-Modell. Für viele scheint der Abo-Commerce noch ungewohnt. Bitkom sieht deshalb Aufklärungsbedarf. Damit mehr Menschen auf Abo-Modelle umsteigen, brauche es laut Hofmann mehr Transparenz bei den Konditionen – etwa zu Preisvorteilen, Vertragslaufzeiten und Kündigungsoptionen.

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