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Adidas wächst weiter stark – Bruttomarge und Gewinn legen deutlich zu

adidas Flagship-Store in Shanghai
adidas Flagship Shanghai / Foto: adidas Group

Key takeaways

Adidas setzt sein zweistelliges Wachstum im zweiten Quartal 2025 fort. Mit starken Zuwächsen in Performance, Lifestyle und allen Regionen steigert das Unternehmen Umsatz, Bruttomarge und Gewinn deutlich. Trotz globaler Unsicherheiten bestätigt Adidas seine Jahresprognose – die operative Marge liegt bereits bei 9,2 Prozent.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Im zweiten Quartal 2025 setzte Adidas seinen Wachstumskurs fort und erzielte ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 12 Prozent. Die Marke verzeichnete Zuwächse in sämtlichen Produktkategorien und Märkten, wobei insbesondere die Segmente Running und Bekleidung hervortraten. Der Quartalsumsatz betrug 6,0 Milliarden Euro – belastet von negativen Währungseffekten in Höhe von rund 300 Millionen Euro.

Die operative Marge verbesserte sich um 3,2 Prozentpunkte auf 9,2 Prozent. Das Betriebsergebnis legte um 58 Prozent auf 546 Millionen Euro zu, der Gewinn aus fortgeführten Geschäftsbereichen stieg um 77 Prozent auf 375 Millionen Euro. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Umsatzwachstum von 14 Prozent, eine operative Marge von 9,6 Prozent sowie ein um 112 Prozent gesteigerter Gewinn.

Breites Wachstum in Performance und Lifestyle

Adidas konnte in nahezu allen Kategorien und Vertriebskanälen zweistellig wachsen. Besonders stark war das Wachstum im Bereich Performance, mit deutlichen Zuwächsen bei Running (+30 %), Training und Basketball. Im Lifestyle-Segment profitierten Modelle wie der Samba oder neue Kollektionen wie Taekwondo Mei. Lokale Kampagnen und prominente Werbepartner wie Missy Elliott und Anthony Edwards stützten die Markenwahrnehmung zusätzlich.

Im Bekleidungsbereich wurde ein Umsatzplus von 17 Prozent erzielt. Klassiker wie der Firebird-Trainingsanzug sowie exklusive Kooperationen mit Partnern wie Edison Chen trugen zur positiven Entwicklung bei. Im Bereich Sportswear setzte Adidas sein zweistelliges Wachstum fort, gestützt durch Produkte wie den 3D-gedruckten Climacool-Schuh und die Soft-Lux-Kollektion.

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Regionale Zuwächse und starke Nachfrage

Regional legte Adidas insbesondere in Lateinamerika (+23 %), Nordamerika (+15 %) und Japan/Südkorea (+15 %) zu. Auch in Europa konnte ein solides Wachstum von 7 Prozent erzielt werden – trotz des Wegfalls der Umsatzimpulse durch die UEFA EURO im Vorjahr. Im E-Commerce verzeichnete Adidas ein Umsatzplus von 9 Prozent, das stationäre Geschäft entwickelte sich ebenfalls positiv.

Die Bruttomarge verbesserte sich auf 51,7 Prozent, gestützt durch geringere Produkt- und Frachtkosten sowie weniger Rabatte. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 3 Prozent, was auch auf eine striktere Kostenkontrolle zurückzuführen ist. Die Marketingaufwendungen stiegen leicht auf 712 Millionen Euro, lagen mit 12 Prozent des Umsatzes aber auf Vorjahresniveau.

Ausblick bleibt trotz Unsicherheiten stabil

Trotz anhaltender globaler Unsicherheiten und neuer US-Zölle bestätigt Adidas die Prognose für das Gesamtjahr. Der Sportartikelhersteller rechnet weiterhin mit einem Betriebsergebnis zwischen 1,7 und 1,8 Milliarden Euro. Der Umsatz soll im hohen einstelligen Prozentbereich zulegen. Besonders in Nordamerika sieht das Unternehmen weiteres Potenzial – dort will Adidas mittelfristig seinen Umsatz verdoppeln.

Die gestiegene Investition in Vorräte (+16 %) dient laut Unternehmen der Vorbereitung auf ein erwartetes Wachstum im zweiten Halbjahr. Adidas betont die Stärke seines Geschäftsmodells mit globalem Anspruch und lokalem Fokus – und verweist auf Erfolge in Asien als Beleg für die Wirksamkeit dieser Strategie.

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