adidas hat vorläufige Geschäftszahlen für das Jahr 2025 vorgelegt – mit durchweg positiven Entwicklungen. Die Herzogenauracher melden ein Rekordjahr bei Umsatz und operativem Ergebnis und kündigen angesichts der finanziellen Stärke einen milliardenschweren Aktienrückkauf an.
Wachstum in allen Regionen und Kanälen
Im vierten Quartal 2025 legte der währungsbereinigte Umsatz um 11 Prozent zu. Selbst unter Herausrechnung der Sonderumsätze aus der Yeezy-Kooperation im Vorjahr belief sich das Plus immer noch auf 10 Prozent. In absoluten Zahlen erreichte der Quartalsumsatz 6,08 Mrd. Euro, nach 5,97 Mrd. Euro im Jahr zuvor. Auch die Profitabilität entwickelte sich positiv: Die Bruttomarge stieg auf 50,8 Prozent (Vorjahr: 49,8 %), das Betriebsergebnis kletterte auf 164 Mio. Euro – nahezu eine Verdreifachung gegenüber dem Vergleichszeitraum.
Aufs Gesamtjahr gesehen setzte sich der Aufwärtstrend fort: Der währungsbereinigte Umsatz wuchs um 13 Prozent, inklusive der Yeezy-Sondereffekte aus dem Vorjahr betrug das Wachstum noch 10 Prozent. Trotz negativer Währungseffekte von mehr als 1 Mrd. Euro erreichte der Umsatz einen Rekordwert von 24,81 Mrd. Euro. Die operative Marge verbesserte sich um 2,6 Prozentpunkte auf 8,3 Prozent. Das Betriebsergebnis lag bei 2,06 Mrd. Euro – ein Plus von über 700 Mio. Euro im Vergleich zu 2024.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Rückkaufprogramm im Milliardenumfang
Vor dem Hintergrund der stabilen Finanzlage, der starken Markenperformance und einem erwarteten hohen Cashflow kündigt adidas ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 1 Mrd. Euro an. Der Rückkauf soll ab Anfang Februar 2026 starten und im Jahresverlauf abgeschlossen werden. Die zurückgekauften Aktien sollen eingezogen werden.
Die endgültigen Zahlen für 2025, eine Prognose für 2026 sowie Pläne zur Kapitalallokation will adidas am 4. März 2026 veröffentlichen.



