Mastercard hat das Geschäftsjahr 2025 mit deutlichen Zuwächsen abgeschlossen. Der Zahlungsdienstleister steigerte seinen Jahresumsatz um 16 Prozent auf 32,8 Milliarden US-Dollar (ca. 30,2 Mrd. Euro). Auch der Quartalsumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn lag laut Mastercard im Schlussquartal bei 4,1 Milliarden Dollar – ein Plus von 22 Prozent.
Wachstum in allen Kernbereichen
Wichtige Treiber für die positive Entwicklung waren das starke Cross-Border-Geschäft (+15 % im Gesamtjahr) sowie ein Zuwachs bei den sogenannten Switched Transactions, die weltweit um 10 % zulegten. Das abgewickelte Bruttovolumen belief sich 2025 auf 10,6 Billionen US-Dollar (ca. 9,8 Bio. Euro) – ein Anstieg um 9 % auf lokaler Währungsbasis.
Die Umsätze im klassischen Zahlungsnetzwerk stiegen um 12 %, während die Sparte Value-Added Services & Solutions um 23 % zulegte. Letztere profitiert von einer wachsenden Nachfrage nach digitalen Lösungen in Bereichen wie Authentifizierung, Sicherheit und Datenanalyse.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Steigende Ausgaben, höhere Margen
Die operativen Kosten erhöhten sich im Jahresvergleich um 10 % auf knapp 13,9 Milliarden Dollar. Besonders die allgemeinen Verwaltungsausgaben zogen an, wurden jedoch teilweise durch neue staatliche Zuschüsse kompensiert. Trotz der gestiegenen Aufwendungen konnte Mastercard die operative Marge um 2,3 Prozentpunkte auf 57,6 % verbessern.
Die Steuerquote lag im Gesamtjahr bei 19,4 % – ein Anstieg gegenüber den 15,6 % im Vorjahr. Als Ursache nennt das Unternehmen die Umsetzung der globalen Mindestbesteuerung in Singapur sowie eine veränderte geografische Gewinnverteilung.
Aktienrückkäufe und Ausblick
Im vierten Quartal kaufte Mastercard eigene Aktien im Wert von 3,6 Milliarden Dollar zurück. Weitere 1,3 Millionen Aktien wurden im Januar 2026 erworben. Insgesamt stehen noch 16,7 Milliarden Dollar für Rückkäufe zur Verfügung.
CEO Michael Miebach blickt optimistisch auf das laufende Jahr: „Mit unserer Innovationskraft, starken Partnerschaften und der Diversifikation unseres Geschäfts sind wir gut aufgestellt, um die Chancen 2026 zu nutzen.“


