Der Vermarkter-Riese Ströer hat eine neue Version seiner Momentum Map „Crossroads – Emerging Futures“ vorgestellt, die Entscheidern in der Medien- und Kommunikationsbranche Orientierung in einer komplexer werdenden digitalen Welt bieten soll. Aufbauend auf den Ausgaben von 2021 und 2023 zeigt die aktualisierte Analyse fünf zentrale Makrotrends, die das künftige Medienökosystem prägen werden.
Fünf Makrotrends als Wegweiser
Im Zentrum der Analyse (PDF) stehen die Entwicklungen „AI-Empowerment“, „Smart Commerce & Media“, „Phygital Worlds“, „Hyper-Individualization“ und „Trusted Ecosystems“. Künstliche Intelligenz wird demnach zum ständigen Begleiter im Alltag und Berufsleben. Gleichzeitig verschmelzen Handel, Medien und Werbung zu vernetzten Erlebnisräumen. Auch die Grenzen zwischen digitaler und physischer Realität lösen sich zunehmend auf – etwa durch Augmented Reality oder Spatial AI. Weitere Schwerpunkte bilden personalisierte Inhalte auf Basis von Emotion AI und der Aufbau vertrauenswürdiger digitaler Ökosysteme, etwa durch Token-basierte Loyalitätsprogramme oder verantwortungsvollen KI-Einsatz.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Neue Medienlogik fordert strategisches Handeln
Die Medienlandschaft befindet sich im Wandel: Automatisierte, personalisierte Inhalte und ihre Echtzeitverbreitung setzen neue Standards. Aufmerksamkeit ist zur knappen Ressource geworden, während Nutzer Qualität und Transparenz als Mindestanforderung erwarten. Vor diesem Hintergrund versteht Ströer seine Momentum Map nicht als abstraktes Analysewerkzeug, sondern als praxisnahen Kompass für die strategische Navigation.
Werkzeuge für die Umsetzung
Die Map bietet verschiedene Anwendungsebenen – von Deep Dives zu den Makrotrends über kompakte Trendkarten bis hin zu Mikrotrendanalyse für den deutschen Markt. Besonders hervorgehoben wird die interaktive „What if…?“-Fragenwand mit vierzig provokanten Szenarien, die bestehende Routinen infrage stellen und neue Denkräume öffnen soll.
„Unsere Momentum Map 2026 dient als praxisnaher Kompass für Entscheiderinnen und Entscheider, die in diesem komplexen Umfeld erfolgreich agieren wollen“, erklärt Christian von den Brincken, Geschäftsführer Corporate Strategy & Innovation bei Ströer. Das Unternehmen versteht sein Crossroads-Projekt dabei als offenen Prozess, der auf Dialog und Zusammenarbeit mit der Branche setzt – etwa in Form von Workshops oder gemeinsamen Innovationsprojekten.


