Adyen und Uber bauen ihre langjährige Partnerschaft weiter aus. Das niederländische Fintech wird künftig in noch mehr Märkten als zentrale Zahlungsplattform für den Mobilitätsanbieter fungieren. Bereits seit 2012 unterstützt Adyen die weltweiten Zahlungsabwicklungen von Uber. Die nun ausgeweitete Kooperation umfasst laut Pressemitteilung neue Regionen wie die Vereinigten Arabischen Emirate, Hongkong und die Karibik, sowie eine stärkere lokale Abwicklung in Ländern wie Japan, Mexiko, Australien und Neuseeland.
Neue Zahlungsmethoden im Fokus
Neben der geografischen Expansion erweitert Uber das Zahlungsangebot um regionale Zahlungsmethoden. Dazu gehören Pix in Brasilien, AfterPay in Australien und WeChat Pay, das vor allem Reisenden über die WeChat-Mini-App zur Verfügung steht. Ziel ist es, Kunden weltweit eine nahtlose Zahlungserfahrung zu bieten – unabhängig vom verwendeten Zahlungsmittel oder Standort.
Adyen stellt dafür seine Checkout-API zur Verfügung, über die alternative Bezahlmethoden einfach eingebunden werden können. „Unsere gemeinsame Vision ist globale Skalierung, unterstützt durch innovative Zahlungstechnologie“, sagt Trevor Nies, SVP Global Head of Digital bei Adyen. Im vergangenen Jahr habe Adyen bereits in über 40 Märkten das Zahlungsvolumen für Uber beschleunigt.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Neue Geschäftsfelder: Uber-Kioske starten weltweit
Ein weiterer Bestandteil der erweiterten Zusammenarbeit ist der Launch stationärer Uber-Kioske. Diese ermöglichen es Reisenden, auch ohne Smartphone oder mobile Daten eine Fahrt zu buchen – etwa direkt nach der Ankunft an Flughäfen. Die erste Station wurde am Terminal C des Flughafens LaGuardia (LGA) in New York eröffnet. Weitere Standorte in Hotels, Häfen und internationalen Flughäfen sollen folgen.
An den Kiosken geben Nutzer ihr Ziel ein, wählen den Fahrzeugtyp und erhalten eine ausgedruckte Quittung mit den Fahrtdetails. Die Terminals basieren auf Adyens Hardware und bieten dieselbe Zahlungstechnologie wie im Online-Geschäft. Für Uber ist dies ein Schritt in Richtung breiterer physischer Präsenz – für Adyen eine Erweiterung seines Terminalgeschäfts mit einem prominenten Partner.


