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Aldi Süd streicht bis zu 500 Stellen in der Verwaltung in Mühlheim

Grosses ALDI SUED Logo
Foto: Wirestock / depositphotos.com

Key takeaways

Aldi Süd plant, bis zu 500 Stellen in seiner Zentrale in Mülheim an der Ruhr abzubauen. Betroffen sind vor allem Verwaltungsbereiche. Der Abbau erfolgt schrittweise und wird mit Prozessoptimierung begründet. Der operative Filialbetrieb bleibt unberührt, Aldi bleibt weiterhin ein großer Arbeitgeber.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Aldi Süd wird in den kommenden Jahren in seiner Zentrale in Mülheim an der Ruhr bis zu 500 Stellen streichen. Das bestätigte das Unternehmen gegenüber der Nachrichtenagentur dpa mit. Zuvor hatte die Lebensmittelzeitung berichtet. Besonders betroffen sind verwaltungsnahe Bereiche wie Buchhaltung, Personal und Einkauf. Offiziell äußert sich Aldi nicht zu einer konkreten Zahl, Brancheninsider rechnen jedoch mit dem Wegfall von bis zu einem Viertel der rund 2.000 Arbeitsplätze am Standort.

Fokus auf Effizienz und Prozessoptimierung

Der Personalabbau erfolgt laut Unternehmen schrittweise über mehrere Jahre. Als Begründung verweist Aldi Süd allgemein auf kontinuierliche Prozessverschlankungen und Weiterentwicklungen. Experten führen die Maßnahme vor allem auf wachsende Anforderungen an Digitalisierung, Automatisierung und Zentralisierung zurück. Verwaltungsstrukturen geraten zunehmend in den Fokus, um Skaleneffekte zu realisieren und Kosten zu senken.

Der Schritt ist Teil eines umfassenderen Strukturwandels im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Auch Discounter, die traditionell als besonders kostenstabil galten, müssen sich veränderten Marktbedingungen anpassen – etwa durch wachsenden IT-Aufwand, erhöhten Wettbewerbsdruck und sich wandelnde Konsumgewohnheiten.

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Keine Auswirkungen auf Filialbetrieb

Aldi Süd betont, dass der operative Betrieb in den rund 2.000 Filialen bundesweit nicht betroffen sei. Auch die Rolle des Unternehmens als großer Arbeitgeber bleibe bestehen: Insgesamt beschäftigt der Discounter rund 50.000 Menschen in Deutschland.

Ob der Stellenabbau durch betriebsbedingte Kündigungen erfolgt oder über natürliche Fluktuation und Versetzungen abgefedert wird, ließ das Unternehmen offen. Die Arbeitnehmervertretungen werden voraussichtlich eine wichtige Rolle bei der Ausgestaltung der Maßnahmen spielen.

Die Maßnahme betrifft ausschließlich Aldi Süd – Aldi Nord, die zweite Unternehmensgruppe innerhalb des Aldi-Konzerns, ist davon nicht berührt.

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