ASOS hat eigenen Angaben nach über 100 Designer in der Anwendung generativer KI geschult und integriert die Technologie des Start-ups Fermat nun fest in seine Designprozesse. Ziel ist es, die Entwicklung von Modetrends effizienter und kreativer zu gestalten.
KI-gestützte Visualisierung für schnellere Entwürfe
Fermats Software erlaubt es Designern, Skizzen in fotorealistische Visualisierungen zu verwandeln. Farben, Materialien und Varianten lassen sich unmittelbar durchspielen – ein Vorteil, der nicht nur die Kommunikation mit Lieferanten verbessert, sondern auch Erstentwürfe präzisiert und Materialverschwendung reduziert.
Der zeitliche Aufwand verringert sich erheblich: ASOS berichtet von einer Einsparung zwischen 75 und 80 Prozent bei wichtigen Designprozessen. Dadurch gewinnen Teams kreative Freiräume, können mutiger experimentieren und bisher nicht realisierte Ideen umsetzen.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Kreativität fördern und operative Effizienz steigern
Die Integration der Technologie ist Teil der ASOS-Strategie, innovative Werkzeuge gezielt einzusetzen, um Designer zu stärken und gleichzeitig Prozesse zu optimieren. Laut Nick Eley, Head of Digital Creation bei ASOS, liefert generative KI bereits heute bessere Konzepte in kürzerer Zeit – ein klarer Vorteil in einem hart umkämpften Markt.
Fermat wird dabei zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Kollektionen: Das Start-up ermöglicht es, aus wenigen Referenzen realistische Modelle und Entwürfe zu erstellen, wodurch Abstimmungen vereinfacht und Produktionszyklen verkürzt werden. Marken wie ASOS berichten von deutlich beschleunigten Entscheidungen und klareren kreativen Richtungen in der Kollektionsentwicklung.


