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Berichte: Amazon zieht Prime Day offenbar auf Ende Juni vor

Amazon Logo auf einem iPhone neben einem Macbook
Foto: Depositphotos

Key takeaways

Amazon plant laut Medienberichten, den Prime Day künftig von Juli auf Ende Juni vorzuziehen. Damit würden Milliardenumsätze stärker ins zweite Quartal fallen. Die Änderung hätte Auswirkungen auf Quartalszahlen, Wettbewerber und die strategische Steuerung des weltgrößten Onlinehändlers.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Der Onlinehandelsriese Amazon plant laut Medienberichten eine Vorverlegung seines wichtigsten Rabatt-Events. Der Prime Day soll laut Bloomberg künftig nicht mehr im Juli, sondern bereits Ende Juni stattfinden. Offiziell bestätigt hat das Unternehmen den Schritt bislang nicht.

Umsatzverschiebung ins zweite Quartal

Die mögliche Terminänderung hätte spürbare Auswirkungen auf die Finanzstruktur des Konzerns. Bislang fallen die Umsätze aus dem Prime Day überwiegend in das dritte Quartal. Durch eine Vorverlegung würden die Erlöse stärker im zweiten Quartal verbucht, das bei Amazon regulär am 30. Juni endet.

Der Prime Day zählt zu den umsatzstärksten Verkaufsereignissen des Jahres und generiert regelmäßig Milliardenumsätze innerhalb weniger Tage. Eine Verlagerung könnte daher die saisonale Umsatzverteilung verändern und das zweite Quartal stärken.

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Wettbewerber reagieren traditionell mit eigenen Aktionen

Der Prime Day hat sich inzwischen zu einem branchenweiten Impulsgeber entwickelt. Händler wie Walmart oder Target starten regelmäßig parallel eigene Rabattaktionen. Eine Verschiebung des Termins würde daher auch den Wettbewerb zeitlich nach vorne ziehen.

Der neue Zeitpunkt läge zudem näher an der frühen Back‑to‑School‑Saison in den USA, die bereits im Hochsommer beginnt. Für Markenhersteller und Drittanbieter auf Amazons Marktplatz bedeutet dies eine Anpassung ihrer Marketing‑, Preis‑ und Lagerstrategien.

Prime Day als strategisches Instrument

Seit seiner Einführung im Jahr 2015 dient der Prime Day nicht nur als Verkaufsaktion. Das Event hilft Amazon auch dabei, neue Prime‑Mitglieder zu gewinnen, Lagerbestände abzubauen und zusätzliche Werbeeinnahmen zu generieren.

Während der Pandemie wurde der Termin bereits einmal verschoben. Eine dauerhafte Verlagerung auf Ende Juni wäre jedoch die erste strukturelle Anpassung des Kalenders im regulären Betrieb.

Teil einer breiteren Effizienzstrategie

Die mögliche Terminänderung fällt in eine Phase umfassender Effizienzprogramme bei Amazon. Berichten zufolge prüft der Konzern weltweit Stellenstreichungen im Corporate‑Bereich und setzt stärker auf Automatisierung sowie künstliche Intelligenz.

Vor diesem Hintergrund könnte die Neuterminierung des Prime Day auch ein Instrument sein, um Umsatzentwicklung, Cashflow und Investorenkommunikation gezielt zu steuern.

Sollte Amazon das Event dauerhaft ins zweite Quartal verlegen, hätte dies Signalwirkung für den gesamten globalen Onlinehandel.

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