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Xing-Studie: Angst vor Jobverlust durch KI wächst in Deutschland

Symbolik fuer Zusammenspiel von KI und Mensch
Symbolbild - Foto: Freepik

Key takeaways

Laut einer Xing-Umfrage fürchten 16 % der deutschen Arbeitnehmer den Verlust ihres Jobs durch Künstliche Intelligenz. Jüngere zeigen sich optimistischer, ältere skeptischer. Eine IAB-Studie erwartet dennoch keinen generellen Jobabbau, sondern strukturelle Verschiebungen im Arbeitsmarkt.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland sehen den Vormarsch Künstlicher Intelligenz (KI) mit Sorge. Wie dpa international aus dem aktuellen Arbeitsmarktbericht 2025 der Karriereplattform Xing berichtet, glaubt mittlerweile jeder sechste Arbeitnehmer (16 %), dass der eigene Arbeitsplatz durch KI gefährdet ist – ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr, als noch 14 % diese Befürchtung äußerten.

Jüngere zeigen sich optimistischer

Insgesamt wurden 2.000 Erwerbstätige für die repräsentative Umfrage befragt. Fast ein Drittel (29 %) geht davon aus, dass KI langfristig viele menschliche Arbeitsplätze ersetzen wird. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den Altersgruppen: Während 32 % der 18- bis 25-Jährigen ein erhöhtes Risiko sehen, teilen nur 25 % der 25- bis 34-Jährigen diese Ansicht. In der Gruppe der 55- bis 65-Jährigen sind es hingegen wieder 32 %.

Interessant ist, dass gerade die jüngeren Befragten zugleich auch die Potenziale von KI erkennen. So erwartet ein Großteil von ihnen neue Chancen für Innovation und Problemlösungen. Demgegenüber zeigen sich ältere Arbeitnehmer zurückhaltender – nur 21 % der über 45-Jährigen äußern diesbezüglich Optimismus.

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Arbeitsplätze im Wandel statt im Rückgang

Eine ergänzende Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt zu dem Schluss, dass KI zwar zu tiefgreifenden Umbrüchen führen dürfte, die Gesamtzahl der Jobs in Deutschland jedoch stabil bleiben könnte. Laut der im November veröffentlichten Analyse werden rund 1,6 Millionen Stellen vom strukturellen Wandel betroffen sein – mit einer Mischung aus wegfallenden und neu entstehenden Jobs.

Vor allem die IT- und Informationsdienstleistungsbranche könnte profitieren. Experten rechnen hier mit einem Zuwachs von rund 110.000 Arbeitsplätzen. Im Gegenzug könnten in Bereichen wie den unternehmensnahen Dienstleistungen bis zu 120.000 Stellen wegfallen. Die Entwicklung zeigt: KI verändert die Arbeitswelt – nicht zwingend durch Massenabbau, sondern durch Verlagerung von Tätigkeiten.

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