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BCG-Bericht: US-Zölle beeinflussen Handelsströme drastisch

Flaggen der USA und China und Dollarscheine
Foto: Karolina Grabowska / Pexels

Key takeaways

Laut Boston Consulting Group könnten geplante US-Zölle auf Importe bis 640 Milliarden Dollar Mehrkosten verursachen. Die Maßnahmen würden globale Handelsrouten verändern: Nordamerika verstärkt regionale Lieferketten, während China auf den Globalen Süden setzt. Die EU und Indien setzen auf neue Handelsstrategien.

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Ein neuer Bericht der Boston Consulting Group (BCG) zeigt, wie geplante US-Zölle von bis zu 60 Prozent auf Importe aus China und weiteren Ländern den globalen Handel massiv beeinflussen könnten. Demnach würde ein solches Szenario die Importkosten der USA basierend auf den Daten von 2023 um bis zu 640 Milliarden US-Dollar erhöhen. Besonders betroffen wären Elektronik, Maschinenbau und Mode.

BCG modellierte die Auswirkungen einer Zolltarifstruktur, die chinesische Importe mit 60 Prozent, Importe aus Kanada und Mexiko mit 25 Prozent und Waren aus anderen Ländern mit 20 Prozent belegt. Ein solcher Schritt würde allein die Kosten für Elektronikimporte aus China um 61 Milliarden US-Dollar ansteigen lassen. „Unternehmen müssen sich verstärkt auf Szenarien vorbereiten und flexibel auf neue Handelsdynamiken reagieren“, rät Michael McAdoo, Partner bei BCG.

Während Nordamerika versucht, Handelsketten zu regionalisieren, richtet China seinen Fokus zunehmend auf den Globalen Süden. Laut BCG wird der Handel zwischen China und den Ländern des Globalen Südens bis 2033 um 1,25 Billionen US-Dollar wachsen. Gleichzeitig stagniert der Handel Chinas mit den USA und der EU.

Die EU selbst fokussiert sich auf Handelsbeziehungen mit den USA, Indien und Afrika, während sie sich von Russland weiter abkoppelt. ASEAN-Staaten profitieren derweil von Produktionsverlagerungen und erhöhen ihren Anteil an globalen Lieferketten. Indien wiederum erlebt einen Boom durch Investitionen in Produktion und Infrastruktur.

Die Prognosen unterstreichen, dass Unternehmen weltweit strategisch agieren müssen, um Chancen in neuen Handelsmärkten zu nutzen und Risiken durch geopolitische Spannungen zu minimieren.

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