Die berufliche E-Mail-Kommunikation hat in Deutschland einen neuen Rekordwert erreicht. Laut einer aktuellen Bitkom-Studie erhalten berufstätige Internetnutzer im Schnitt 53 E-Mails pro Tag – deutlich mehr als in den Vorjahren. 2024 waren es noch 40 Mails täglich, 2021 sogar nur 26. Die Entwicklung zeigt: E-Mails sind aus dem Arbeitsalltag nicht wegzudenken – trotz der wachsenden Konkurrenz durch andere Kommunikationsmittel wie Chattools oder Videokonferenzen.
E-Mail bleibt Standard im Berufsleben
Die Ergebnisse stammen aus einer repräsentativen Befragung von 1.002 Personen ab 16 Jahren, darunter 532 berufstätige Internetnutzer. Die Studie belegt nicht nur das gestiegene E-Mail-Volumen, sondern auch die weiterhin zentrale Rolle der E-Mail im Berufsalltag. Für viele Beschäftigte ist sie nach wie vor der wichtigste Kommunikationskanal. Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Digitalverbands Bitkom, betont die Vorteile: „Die E-Mail ist gut etabliert, einfach zu nutzen und funktioniert zuverlässig. Zudem ist sie unabhängig von einzelnen Plattformanbietern.“
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Große Unterschiede im E-Mail-Aufkommen
Auffällig ist die breite Spanne beim Mailvolumen: Rund 14 Prozent der Befragten erhalten täglich 100 oder mehr berufliche E-Mails. Weitere 22 Prozent berichten von 50 bis 100 Mails pro Tag. Fast die Hälfte (46 Prozent) bekommt zwischen 10 und 50 Nachrichten täglich, während lediglich 1 Prozent weniger als 10 Mails empfängt. Diese Zahlen verdeutlichen die Belastung, die mit der Bewältigung der täglichen E-Mail-Flut einhergehen kann – vor allem in Berufen mit hoher Kommunikationsdichte.


