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Booking Holdings steigert Umsatz und Buchungen im zweiten Quartal

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Foto: Booking.com

Key takeaways

Booking Holdings steigert im zweiten Quartal 2025 Buchungen und Umsatz deutlich, verzeichnet jedoch einen Gewinnrückgang aufgrund von Währungseffekten. Besonders stark entwickelt sich das Flugticket-Geschäft. Auch das Connected-Trip-Modell wächst. Anleger profitieren von Dividende und Aktienrückkäufen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Room Nights, Buchungen und Umsätze steigen, während das Unternehmen mit höheren Kosten und geopolitischen Unsicherheiten, die die Reisebranche stark beeinflusst, kämpft. Booking Holdings blickt laut neuestem Quartalsbericht dennoch optimistisch in die Zukunft.

Geschäftsentwicklung im Überblick

Im zweiten Quartal 2025 konnte Booking Holdings seine Buchungszahlen weiter steigern. Die Zahl der gebuchten Übernachtungen („Room Nights“) stieg im Jahresvergleich um 8 % auf 309 Millionen. Die Bruttobuchungen legten um 13 % auf 46,7 Milliarden US-Dollar (rund 43 Mrd. Euro) zu. Die Erlöse kletterten um 16 % auf 6,8 Milliarden US-Dollar (ca. 6,3 Mrd. Euro).

Besonders erfreulich zeigt sich das Geschäft mit Flugtickets: Dieses wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 44 %. Auch die sogenannten „Connected Trip“-Transaktionen, bei denen Kunden mehrere Reisedienstleistungen gleichzeitig buchen, machten im zweiten Quartal einen niedrigen zweistelligen Anteil am Gesamtvolumen von Booking.com aus – ein Zuwachs von mehr als 30 % im Jahresvergleich.

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Ergebnisrückgang trotz Umsatzwachstum

Trotz des deutlichen Umsatzwachstums ging der Nettogewinn nach US-GAAP mit 895 Millionen US-Dollar um 41 % zurück. Grund für den Rückgang sind vor allem hohe Fremdwährungsverluste sowie gestiegene Transformationskosten. Das bereinigte Ergebnis je Aktie hingegen stieg um 32 % auf 55,40 US-Dollar. Der operative Cashflow lag bei 3,2 Milliarden US-Dollar, der Free Cashflow bei 3,1 Milliarden – ein Plus von jeweils über 30 %.

Ausblick und Investitionen

Für das dritte Quartal rechnet Booking mit einem Umsatzwachstum zwischen 7 und 9 % sowie mit 3,5 bis 5,5 % mehr Room Nights. Das Unternehmen warnt jedoch vor möglichen Belastungen durch geopolitische Entwicklungen und eine veränderte Konsumstimmung. Die Marketingquote konnte auf 4,6 % der Bruttobuchungen leicht gesenkt werden. Zudem lag der Anteil der Direktbuchungen im vier Quartale umfassenden Betrachtungszeitraum bei einem mittleren fünfzigprozentigen Wert – mit leicht steigender Tendenz.

Kapitalmaßnahmen und Bilanzentwicklung

Im Rahmen seines Rückkaufprogramms erwarb Booking im zweiten Quartal eigene Aktien im Wert von 1,3 Milliarden US-Dollar. Zudem wurde eine Dividende in Höhe von 9,60 US-Dollar je Aktie beschlossen, zahlbar am 30. September 2025. Der Bestand an Zahlungsmitteln belief sich zum Quartalsende auf knapp 17,6 Milliarden US-Dollar. Der Verschuldungsgrad stieg aufgrund neuer Finanzierungen auf rund 17,5 Milliarden US-Dollar an, während das Eigenkapital durch Aktienrückkäufe und Währungsverluste negativ blieb.

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