Der britische Luxuskonzern Burberry ist mit einem moderaten Umsatzplus in das neue Geschäftsjahr gestartet und sieht erste Erfolge seiner strategischen Neuausrichtung. Nach mehreren herausfordernden Jahren zeigt sich insbesondere in wichtigen Produktkategorien und Regionen wieder eine positive Dynamik.
Umsatz wächst trotz schwieriger Rahmenbedingungen
Im ersten Quartal bis Ende Juni erzielte Burberry einen Einzelhandelsumsatz von 455 Millionen Pfund und legte damit gegenüber dem Vorjahr zu. Auch auf vergleichbarer Fläche verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum, nachdem im Vorjahr noch ein Rückgang zu beobachten war. Währungseffekte unterstützten die Entwicklung zusätzlich leicht.
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Starke Nachfrage in Amerika und China
Regional entwickelte sich das Geschäft unterschiedlich. Besonders deutlich fiel das Wachstum in Amerika und China aus, wo sowohl lokale Nachfrage als auch neue Kundengruppen für Impulse sorgten. In Asien-Pazifik blieb die Entwicklung insgesamt positiv, während Europa, Naher Osten und Afrika weiterhin unter geopolitischen Unsicherheiten und geringeren Touristenströmen leiden.
Produktstrategie zeigt Wirkung
Treiber der Entwicklung ist vor allem die starke Nachfrage nach Kernkategorien wie Outerwear und Accessoires. Insbesondere klassische Regenbekleidung sowie saisonale Jacken legten zweistellig zu. Auch weitere Segmente wie Strickwaren, Poloshirts und Badebekleidung entwickelten sich positiv. Handtaschen im Damenbereich konnten nach schwächerer Phase wieder wachsen und neue Kundengruppen ansprechen.
Digitale Kanäle und junge Zielgruppen wachsen
Zusätzliche Impulse kamen aus dem Onlinegeschäft, das im Quartal deutlich zulegte. Gleichzeitig gewinnt die Marke verstärkt jüngere Käufer, insbesondere aus der Generation Z. Marketingkampagnen und gezielte Produktplatzierungen tragen dazu bei, neue Zielgruppen für die Marke zu erschließen und die Kundenbasis zu verbreitern.
Ausblick bleibt vorsichtig optimistisch
Für das Gesamtjahr erwartet Burberry weiteres Wachstum sowie Fortschritte bei der Profitabilität. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf anhaltende Unsicherheiten durch geopolitische Entwicklungen und eine schwankende Konsumstimmung. Neben Umsatzsteigerungen stehen Kosteneinsparungen und Investitionen in das Geschäft im Fokus, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.






