CoreWeave, US-amerikanischer Anbieter von Cloud-Infrastruktur für KI-Anwendungen, plant die Platzierung von Anleihen im Gesamtwert von rund 1,4 Milliarden Euro (1,5 Milliarden US-Dollar). Wie das börsennotierte Unternehmen mit Sitz in Livingston (New Jersey) mitteilt, soll die Emission im Rahmen einer Privatplatzierung erfolgen, die sich ausschließlich an qualifizierte institutionelle Investoren richtet.
Finanzmittel für allgemeine Unternehmenszwecke
Die unbesicherten Senior Notes mit Laufzeit bis 2031 sollen von bestimmten Tochtergesellschaften von CoreWeave garantiert werden. Mit den Erlösen aus der Emission will das Unternehmen unter anderem bestehende Verbindlichkeiten zurückzahlen sowie Transaktionskosten und allgemeine Betriebsausgaben decken.
Die Papiere werden in den USA gemäß Rule 144A sowie außerhalb der Vereinigten Staaten nach Regulation S des US-Wertpapiergesetzes angeboten. Eine Registrierung der Anleihen bei der US-Börsenaufsicht SEC oder einer anderen staatlichen Stelle ist nicht vorgesehen – die Emission erfolgt vollständig außerhalb öffentlicher Kapitalmärkte.
Gewinnen in der Plattform-Ökonomie
Wachsende Nachfrage nach KI-Rechenleistung
CoreWeave bezeichnet sich selbst als „AI Hyperscaler“ und betreibt Rechenzentren in den USA und Europa. Die Infrastruktur des Unternehmens richtet sich insbesondere an Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit hohem Bedarf an KI-Rechenleistung. Seit der Gründung im Jahr 2017 hat CoreWeave sein Angebot kontinuierlich ausgebaut und zählt zu den wachstumsstärksten Anbietern im Bereich spezialisierter Cloudlösungen für künstliche Intelligenz.
Die nun geplante Fremdkapitalmaßnahme könnte CoreWeave helfen, das Expansionstempo angesichts der rasant steigenden Nachfrage nach GPU-beschleunigtem Cloud-Computing weiter zu erhöhen.


