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Coupang-CEO muss nach Mega-Datenpanne zurücktreten

Eingang eines Coupang Buerogebaeude
Foto: Coupang

Key takeaways

Nach einem der größten Datenskandale Südkoreas tritt Coupang-CEO Park Dae-jun zurück. Persönliche Informationen von 33,7 Millionen Kunden wurden durch unbefugten Zugriff offengelegt. Die Regierung ermittelt, während das Unternehmen umfassende Sicherheitsmaßnahmen ankündigt.

Lesezeit ca. 1 Minute

Südkoreas führender Onlinehändler und Farfetch-Eigentümer Coupang steckt nach einer massiven Datenschutzpanne in der Krise. CEO Park Dae-jun hat nun seinen Rücktritt erklärt, nachdem bekannt wurde, dass persönliche Daten von rund 33,7 Millionen Kunden durch einen unbefugten Zugriff kompromittiert wurden. Wie Reuters berichtet, veröffentlichte das Unternehmen eine Erklärung, in der es sich für die Vorfälle entschuldigte und versprach, das Vertrauen der Kunden zurückzugewinnen.

Einer der größten Datenschutzvorfälle des Landes

Der Vorfall zählt zu den schwerwiegendsten Datenlecks in der Geschichte Südkoreas. Die Attacke, die vermutlich im Juni 2025 begann, ermöglichte den Zugriff auf sensible Informationen wie Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Lieferanschriften sowie Teile der Bestellhistorien der Kunden. Zahlungsdaten oder Login-Informationen seien laut Coupang hingegen nicht betroffen.

Die südkoreanische Regierung hat eine umfassende Untersuchung angekündigt. Premierminister Kim Min-seok betonte, dass bei Verstößen gegen Gesetze harte Konsequenzen folgen würden. Bereits Anfang der Woche durchsuchte die Polizei die Firmenzentrale in Seoul im Rahmen der laufenden Ermittlungen.

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Interimschef aus den USA übernimmt

Park Dae-jun zeigte sich öffentlich reumütig und entschuldigte sich persönlich bei einer Pressekonferenz in Seoul für das Versagen seines Unternehmens. Mit seinem Rücktritt wolle er Verantwortung übernehmen und den Weg für einen Neuanfang ebnen.

Als Interimsgeschäftsführer übernimmt Harold Rogers, derzeit Chief Administrative Officer der US-Muttergesellschaft. Coupang, das unter anderem vom japanischen SoftBank-Konzern unterstützt wird, will künftig verstärkt in IT-Sicherheit investieren und interne Kontrollsysteme verbessern, um ähnliche Vorfälle zu verhindern.

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