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DHL und Hapag-Lloyd starten Dekarbonisierungs-Offensive auf See

Illustration zur sauberen Schiffahrt
Foto: DHL Group

Key takeaways

DHL Global Forwarding und Hapag-Lloyd bündeln ihre Kräfte zur Dekarbonisierung der Seefracht. Eine neue Vereinbarung ermöglicht über drei Jahre den Einsatz nachhaltiger Schiffskraftstoffe. Durch Book and Claim können Kunden Emissionen kompensieren, auch wenn sie nicht direkt betroffen sind. Bereits 25.000 Tonnen CO₂e wurden eingespart.

Lesezeit ca. 2 Minuten

DHL Global Forwarding und Hapag-Lloyd intensivieren ihre Zusammenarbeit zur Dekarbonisierung maritimer Lieferketten. Mit einer neuen dreijährigen Rahmenvereinbarung setzen die beiden Logistikunternehmen verstärkt auf nachhaltige Schiffskraftstoffe, um CO₂e-Emissionen zu senken und ambitionierte Klimaziele zu erreichen.

Bereits im Juli 2025 konnte durch die Umsetzung des ersten Projekts im Rahmen der Vereinbarung eine Einsparung von 25.000 Tonnen CO₂e erzielt werden. Grundlage dafür ist der Einsatz von Biokraftstoffen der zweiten Generation, die aus Abfall- und Reststoffen gewonnen werden. Diese ersetzen konventionelle Schweröle und leisten einen wesentlichen Beitrag zur Emissionsreduktion entlang der gesamten Kraftstoffkette („Well-to-Wake“).

Book and Claim als Schlüsselmodell

Ein zentrales Element der Kooperation ist laut Pressemitteilung der sogenannte „Book and Claim“-Mechanismus. Dieser ermöglicht es Kunden, Emissionsgutschriften für Transporte zu erwerben, auch wenn der nachhaltige Kraftstoff nicht direkt bei ihrem spezifischen Transport verwendet wurde. Gerade angesichts der geringen Verfügbarkeit und hohen Kosten alternativer Kraftstoffe eröffnet dieser Ansatz neue Möglichkeiten für Unternehmen, ihre Scope-3-Emissionen transparent zu reduzieren.

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Partnerschaft mit klaren Klimazielen

Die Vereinbarung ist Teil der langfristigen Klimastrategien beider Unternehmen: Während DHL bis 2050 Netto-Null-Emissionen im gesamten Unternehmen anstrebt, verfolgt Hapag-Lloyd das Ziel eines emissionsfreien Flottenbetriebs bis 2045. Die Partnerschaft soll helfen, Kunden klimafreundlichere Transportoptionen zu bieten und Fortschritte in der Dekarbonisierung messbar zu machen.

„Diese Vereinbarung zeigt, wie ernst wir es mit klimafreundlicher Seefracht meinen“, erklärte Casper Ellerbaek, Head of Global Ocean Freight bei DHL Global Forwarding. Danny Smolders, Managing Director Global Sales bei Hapag-Lloyd, betonte: „Unsere Zusammenarbeit mit DHL ist ein starkes Signal dafür, wie wir mit innovativen Lösungen konkrete CO₂-Einsparungen erzielen können.“

Produkte mit Nachhaltigkeitseffekt

Beide Unternehmen bieten ihren Kunden inzwischen Produkte, die auf echten CO₂-Einsparungen basieren. DHL nutzt hierfür das „GoGreen Plus“-Programm, das nachhaltige Kraftstoffe und emissionsarme Technologien mit dem Book-and-Claim-Ansatz kombiniert. Hapag-Lloyd ermöglicht mit seinem Produkt „Ship Green“ die Anrechnung eingesparter Emissionen durch Biokraftstoffe seit 2023.

Die strategische Allianz von DHL und Hapag-Lloyd verdeutlicht, dass nachhaltige Logistik nicht nur ein Zukunftsprojekt, sondern bereits Realität ist. Gemeinsam setzen die beiden Akteure ein starkes Zeichen für eine klimafreundlichere globale Lieferkette.

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