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Digitale Zukunft Innenstadt: Bitkom-Whitepaper zeigt Strategien und Inspirationen

Bahnsteig in Hamburg
Foto: Rush4 / Pixabay

Die Innenstädte Deutschlands stehen vor großen Herausforderungen. Viele Ladenlokale stehen leer, Einkaufszentren sind oft schlecht besucht, und sowohl kleine als auch große Einzelhändler müssen schließen. Diese Entwicklung, die nicht nur auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist, hat dazu geführt, dass das Zentrum des städtischen Lebens an Attraktivität verloren hat. Laut einer Bitkom-Studie glauben 71 Prozent der Befragten, dass sich der stationäre Handel dringend neu erfinden muss, um wieder attraktiver zu werden.

Ein wesentlicher Faktor für die Wiederbelebung der Innenstädte ist laut Bitkom die Integration digitaler Technologien. Diese ermöglichen komfortables, flexibles und schnelles Einkaufen und schaffen neue Einkaufs- und Gastronomieerlebnisse. Multimodale Mobilitätsangebote verknüpfen verschiedene Verkehrsmittel miteinander und bieten situationsspezifisch maximale Flexibilität. Mit Apps wie hvv switch in Hamburg, Jelbi in Berlin und MVGO in München können Nutzer Busse, Bahnen, Carsharing-Angebote, Fahrräder und E-Scooter direkt buchen, um eine optimale und verkehrsgünstige Route in die Innenstadt zu erstellen. Digitale Technologien und einheitliche Bezahlsysteme erleichtern die Nutzung dieser Services und verbessern die Umweltbilanz. Ein entscheidender Aspekt für die Attraktivität der Innenstadt ist die Anreise und digitale Lösungen können diese verkürzen und optimieren.

Für den stationären Einzelhandel bieten digitale Technologien zahlreiche Möglichkeiten, das Einkaufserlebnis zu verbessern. Retailtech-Plattformen ermöglichen es, Produkte im lokalen Einzelhandel bequem online zu recherchieren, zu reservieren und im Geschäft zu kaufen. Diese Plattformen sind an die Bestands- und Verkaufssysteme der Geschäfte angeschlossen, bieten Echtzeit-Bestandsinformationen und steigern die Kundenfrequenz. Zentralisierte Shopping-Apps präsentieren die Innenstadt als digitales Einkaufszentrum. Diese Apps vereinen verschiedene Ladenangebote, ermöglichen virtuelles Bummeln, Reservierungen, Bezahlungen und Rückgaben. Sie bieten auch nützliche Funktionen wie Größeninformationen und digitale Einkaufslisten. Moderne Touchpoints wie Smart Store Information, Smart Product Information und Smart Receipts ermöglichen eine personalisierte Einkaufserfahrung im Geschäft. QR-Codes und NFC-Interaktionen bieten umfassende Produktinformationen und digitale Quittungen.

Auch die Gastronomie und kulturelle Angebote profitieren von digitalen Technologien. Apps wie Too Good To Go verbinden Verbraucher mit Anbietern überschüssiger Lebensmittel, die zu einem geringen Preis angeboten werden. Dies reduziert Lebensmittelabfälle, steigert den Umsatz für Unternehmen und bietet Verbrauchern erschwingliche Mahlzeiten. Lieferdienste sind weit verbreitet und bieten eine bequeme Möglichkeit, Mahlzeiten ohne Verlassen des Hauses zu genießen. Sie bieten zusätzliche Einnahmequellen für Restaurants und tragen zur Erhaltung der Gastroszene bei. AR-Technologien bieten immersive Stadterlebnisse und fördern den Erlebnistourismus. Diese Technologien ermöglichen es Touristen, verborgene Geschichten der Städte zu entdecken und erhöhen die Kundenbindung.

Datenanalyse spielt eine ebenso zentrale Rolle bei der Optimierung des Einzelhandels und der städtischen Infrastruktur. Digitale Werbewirkungsmessungen und ortsbasierte Besucheranalysen bieten wertvolle Einblicke in das Verhalten der Besucher. Diese Daten ermöglichen es, gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität der Innenstadt zu ergreifen. Digitale Technologien helfen, die verschiedenen Akteure in der Innenstadt zu verbinden, barrierefreie Zugänge zu schaffen und bedürfnisorientierte, nachhaltige Angebote zu machen. Die Zusammenarbeit von Stadtverwaltungen, Wirtschaft und Bürgern ist entscheidend, um eine lebendige Innenstadt zu fördern.

Fest steht, zukünftig wird die Innenstadt für Besucher zunehmend auch digital zugänglich sein. Informationen und Services werden leichter einsehbar und buchbar sein. Physische und digitale Nutzung von Angeboten in der Stadt verschmelzen zunehmend zu einem Gesamterlebnis. Omnichannel-Strategien sind sowohl für den Einzelhandel als auch für die Gastronomie nicht mehr wegzudenken. Kommunen haben die Möglichkeit, diese Entwicklung und insbesondere kleine Betriebe zu unterstützen, indem sie zum Beispiel touristische Angebote auf eigenen Plattformen bündeln.

Eine moderne Innenstadt lebt von vielfältigen Angeboten, die neben Shopping und Gastronomie auch die Gestaltung der Freizeit umfassen. Somit ist der Stadtkern auch ein Aufenthalts- und Erlebnisort, der von zahlreichen Akteuren gemeinsam gestaltet wird. Der Verband appelliert: Um eine lebendige Innenstadt zu fördern, ist die Zusammenarbeit verschiedener Stakeholdergruppen wie Stadtverwaltungen, Wirtschaft sowie Bürgern von entscheidender Bedeutung. Nur auf diese Weise können gemeinsame Konzepte entwickelt werden, die die Interessen aller Beteiligten berücksichtigen und eine nachhaltige und attraktive Zukunft der Innenstädte sichern.

Das vollständige Whitepaper von Bitkom kann hier als PDF runtergeladen werden.

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