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DOUGLAS Group trotzt schwachem Markt mit leichtem Umsatzplus

Foto von Außen einer Douglas-Filiale
Foto: DOUGLAS

Key takeaways

Die DOUGLAS Group erzielt im ersten Quartal 2025/26 ein Umsatzplus von 1,7 % auf 1,67 Mrd. Euro. Trotz schwacher Nachfrage in Teilen Westeuropas bleibt die Prognose für das Gesamtjahr stabil. CEO Sander van der Laan sieht das Unternehmen strategisch gut aufgestellt für weiteres profitables Wachstum.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die DOUGLAS Group ist solide in das Geschäftsjahr 2025/26 gestartet. In einem durch Unsicherheit und Preissensibilität geprägten Marktumfeld erzielte Europas führender Anbieter für Premium-Beauty im ersten Quartal ein Umsatzwachstum von 1,7 Prozent auf 1,67 Milliarden Euro. Das geht aus den vorläufigen Zahlen für den Zeitraum Oktober bis Dezember 2025 hervor. Der Vergleich zum Vorjahr zeigt: Damals lag das Wachstum mit 6,5 Prozent (ohne Disapo) deutlich höher.

Schwache Dezember-Nachfrage in Westeuropa

Die Performance innerhalb des Quartals war durchwachsen. Während Aktionen wie der Singles’ Day und die Black Week zu soliden Umsätzen führten, zeigten sich im Dezember vor allem in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden Rückgänge. Ein Vorzieheffekt der Käufe in den November könnte hierzu beigetragen haben. Im Gegensatz dazu blieb das Geschäft in Mittel- und Osteuropa stabil wachsend.

Die bereinigte EBITDA-Marge lag mit 19,9 Prozent unter dem Vorjahreswert von 21,5 Prozent. Als Ursachen nennt das Unternehmen die hohe Preissensibilität der Kundschaft und Veränderungen im Produktmix, was sich negativ auf die Bruttomarge auswirkte. Die Online-Umsätze konnten um 4,2 Prozent zulegen, während die stationären Filialen mit einem Plus von 0,4 Prozent stabil blieben. Dabei trug die Eröffnung von 13 neuen Standorten (netto) zum leichten Wachstum im stationären Geschäft bei.

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Prognose bleibt unverändert

Die DOUGLAS Group hält trotz des moderaten Quartals an ihrer Jahresprognose fest. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 4,65 und 4,80 Milliarden Euro sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von rund 16,5 Prozent. Der Netto-Verschuldungsgrad soll zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September 2026 zwischen dem 2,5- und 3,0-fachen des EBITDA liegen.

CEO Sander van der Laan betonte die strategische Ausrichtung des Unternehmens und das konsequente Kostenmanagement: „Trotz makroökonomischer Herausforderungen und geopolitischer Unsicherheiten sind wir gut im Markt positioniert und setzen auf profitables Wachstum.“

Die vollständigen Zahlen zum ersten Quartal will DOUGLAS am 11. Februar 2026 veröffentlichen.

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