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Umfrage: Drogeriemärkte bleiben erste Wahl für Alltagsprodukte

ROSSMANN Drogerie Filiale
Foto: Arlind D / Pexels

Key takeaways

Der neue IDH-Konsumentenreport zeigt: 84 % der Verbraucher kaufen regelmäßig in Drogeriemärkten ein. Besonders beliebt sind Körperpflege und Eigenmarken. Digitale Kanäle wie Apps und Portale dominieren bei der Angebotskommunikation.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Drogeriemärkte behaupten sich als feste Größe im Alltag der Verbraucher: Laut dem aktuellen Konsumentenreport der Initiative Digitale Handelskommunikation (IDH) kaufen 84 Prozent der Befragten regelmäßig dort ein. Besonders stark gefragt sind Körperpflegeprodukte (82 Prozent), Wasch- und Reinigungsmittel (65 Prozent) sowie Gesundheitsprodukte (64 Prozent).

Hohe Besuchsfrequenz und breite Produktpalette

Die Ergebnisse der Umfrage, an der 2.687 App-Nutzer der IDH-Initiatoren Bonial, marktguru und Shopfully teilnahmen, zeigen eine starke Verankerung der Drogeriemärkte im wöchentlichen Einkauf. 10 Prozent der Teilnehmer kaufen mehrmals pro Woche, 27 Prozent mindestens einmal wöchentlich, 47 Prozent ein- bis dreimal monatlich in Drogeriemärkten ein. Neben klassischen Drogeriewaren finden sich dort auch Lebensmittel, Snacks (18 Prozent), Tierbedarf (14 Prozent) sowie Produkte für Babys und Kleinkinder (10 Prozent) regelmäßig im Einkaufskorb.

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Eigenmarken auf Augenhöhe mit bekannten Marken

Markenpräferenzen sind zunehmend flexibel: 64 Prozent der Befragten kombinieren Markenprodukte mit Eigenmarken. Nur jeweils 4 Prozent kaufen ausschließlich eine der beiden Produktarten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist das entscheidende Argument für Eigenmarken – 60 Prozent nennen diesen Aspekt als Kaufgrund, gefolgt von positiven Erfahrungen (52 Prozent). Auch in puncto Qualität stehen Eigenmarken gut da: 68 Prozent der Befragten bewerten sie als (sehr) hochwertig.

Digitale Kanäle gewinnen weiter an Relevanz

Digitale Plattformen dominieren inzwischen die Angebotskommunikation. 54 Prozent der Konsumenten informieren sich auf Angebotsportalen, 29 Prozent über Apps oder Webseiten von Händlern. Klassische Medien verlieren an Bedeutung – nur 6 Prozent nutzen das Fernsehen, 2 Prozent das Radio. Gedruckte Prospekte bleiben mit 41 Prozent weiterhin relevant, werden aber zunehmend durch digitale Formate ergänzt.

Demografischer Fokus und Ziel der Initiative

56 Prozent der Befragten sind zwischen 30 und 59 Jahre alt, 24 Prozent zwischen 60 und 69 Jahren. Die IDH wurde 2021 gegründet und will digitale Handelskommunikation als zentrale Säule des Einzelhandels etablieren. Getragen wird sie von Bonial, marktguru und Shopfully. Ziel ist es, Marktanalysen bereitzustellen und die Branche stärker in die öffentliche Diskussion zu bringen.

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