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Einzelhandelsumsatz in EU und Euroraum im Dezember leicht rückläufig

Mann und Frau beim Mode-Einkaufen
Foto: Sam Lion / Pexels

Key takeaways

Im Dezember 2025 ging das Absatzvolumen im Einzelhandel der EU und des Euroraums um 0,5 % zurück. Im Jahresvergleich verzeichneten beide Regionen hingegen ein moderates Wachstum. Eurostat-Daten zeigen starke Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten sowie zwischen einzelnen Warengruppen wie Lebensmitteln und Nicht-Nahrungsmitteln.

Lesezeit ca. 1 Minute

Im Dezember 2025 sank das saisonbereinigte Absatzvolumen des Einzelhandels gegenüber dem Vormonat sowohl im Euroraum als auch in der EU um 0,5 %. Das geht aus ersten Schätzungen von Eurostat hervor. Im November 2025 hatte es noch ein leichtes Plus gegeben – von 0,1 % im Euroraum und 0,2 % in der EU.

Gleichzeitig zeigt der Blick auf den Jahresvergleich ein anderes Bild: Im Vergleich zu Dezember 2024 legte das kalenderbereinigte Absatzvolumen im Euroraum um 1,3 % und in der EU um 1,7 % zu. Der durchschnittliche Einzelhandelsindex stieg im Gesamtjahr 2025 im Vergleich zu 2024 in beiden Regionen um jeweils 2,3 %.

Unterschiede zwischen Produktgruppen und Ländern

Im Monatsvergleich stiegen die Umsätze bei Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren im Euroraum leicht um 0,1 %. Dagegen sanken die Umsätze im Nicht-Nahrungsmittelsektor um 1,2 %. Bei Kraftstoffen an Tankstellen blieb das Volumen unverändert. In der EU zeigte sich ein ähnliches Bild, allerdings mit einem leichten Minus bei Lebensmitteln (-0,1 %) und einem leichten Plus bei Kraftstoffen (+0,1 %).

Besonders deutliche Rückgänge verzeichneten Portugal (-3,1 %), Schweden (-1,9 %) und Dänemark (-1,6 %). Die größten Zuwächse meldeten Luxemburg (+7,0 %), die Slowakei (+3,1 %) und Kroatien (+1,8 %).

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Jahresvergleich: Auffällige Unterschiede

Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen die Umsätze im Euroraum über alle Produktgruppen hinweg: Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren legten um 1,2 % zu, Nicht-Nahrungsmittel um 1,6 % und Kraftstoffe um 0,9 %. In der EU stiegen die entsprechenden Werte um 0,8 %, 2,0 % und 2,4 %.

Auch hier gab es große Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten: Die höchsten Zuwächse verzeichneten Zypern (+8,2 %), Bulgarien (+7,7 %) und Luxemburg (+6,2 %). Rückgänge zeigten sich dagegen in der Slowakei (-5,1 %), Rumänien (-2,1 %) und Estland (-1,0 %).

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