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ifo Geschäftsklima im Einzelhandel im Juni stark verschlechtert

Einkaufswagen und -Tüten als Symbol für den Einzelhandel in 2023
Foto: Preis_King / Pixabay

Key takeaways

Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel verschlechterte sich im Juni stark. Besonders Bekleidungs-, Fahrrad- sowie Bau- und Heimwerkermärkte schätzen ihre Lage negativ ein. Hohe Lagerbestände und verhaltene Nachfrage führen zu sinkenden Warenbestellungen und gedämpften Beschäftigungserwartungen.

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Das ifo Geschäftsklima im Einzelhandel hat sich im Juni merklich verschlechtert. Laut den aktuellen Umfragen des ifo Instituts sank der Indikator von -13,3 Punkten im Mai auf -19,5 Punkte. Die Einzelhändler beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage schlechter und zeigten sich hinsichtlich ihrer Erwartungen für die kommenden Monate zunehmend pessimistisch. „Viele Einzelhändler können mit der Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2024 nicht zufrieden sein“, erläuterte ifo-Experte Patrick Höppner. Obwohl die verfügbaren Einkommen der Verbraucher gestiegen sind, wurden diese Zuwächse eher gespart als in den Konsum investiert.

Besonders kritisch sehen Bekleidungseinzelhändler, Fahrradhändler sowie Bau- und Heimwerkermärkte ihre Lage. Auch Lebensmitteleinzelhändler und Kfz-Händler äußerten Unzufriedenheit mit ihren Geschäften im Juni. Insbesondere die Bekleidungs- und Fahrradhändler haben ihre Erwartungen für die kommenden Monate deutlich nach unten korrigiert.

Ein weiterer Belastungsfaktor sind die hohen Lagerbestände, auf denen viele Einzelhändler weiterhin sitzen. Aus diesem Grund planen die Unternehmen, ihre Warenbestellungen in den kommenden Monaten eher zurückzufahren. Auch die Beschäftigungserwartungen bleiben angesichts der verhaltenen Nachfrageentwicklung gedämpft. „In der zweiten Jahreshälfte 2024 wird sich der private Konsum voraussichtlich stärker entwickeln als in der ersten“, so Höppner weiter. Dies könnte den Einzelhändlern dann wieder neue Geschäftsimpulse geben.

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