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Erstmals seit 2008: Rückgang der E-Commerce-Umsätze in China

Laptop mit Paketen
Foto: Nataliya Vaitkevich / Pexels

Die chinesische E-Commerce-Branche, die von Wachstum nur so verwöhnt erscheint, steht vor einer bedeutenden Herausforderung: Erstmals seit 2008 sind Analysten zufolge die Umsätze leicht rückläufig. Während des 618 Shopping Festivals sanken die Umsätze laut Syntun um sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr, wie die IT-Times berichtet. Der Bruttowarenwert (GMV) belief sich auf 742,8 Milliarden Yuan (etwa 102,3 Milliarden US-Dollar). Besonders auffällig war der Rückgang insofern, da das Event in den letzten acht Jahren kontinuierlich wuchs.

Das 618 Shopping Festival ist nach dem Singles Day im November das zweitgrößte und wichtigste Einkaufsevent in China. Vom 1. bis zum 18. Juni bieten chinesische Online-Händler große Rabatte und Werbeaktionen an, um enorme Umsätze zu generieren. Trotz umfangreicher Preisnachlässe, wie etwa 20 Prozent auf Apple iPhones, blieb die Nachfrage dieses Jahr offenbar hinter den Erwartungen zurück. Die diesjährigen „schwachen“ Verkäufe spiegeln das schwache Verbrauchervertrauen wider, das durch Faktoren wie hohe Jugendarbeitslosigkeit und eine anhaltende Immobilienkrise belastet wird.

Besonders bemerkenswert war allerdings die Performance der Livestreaming-E-Commerce-Plattformen. ByteDance mit Douyin führte das Segment an und erzielte alleine zum 618 Festival einen GMV von 206,8 Milliarden Yuan (rund 30 Milliarden US-Dollar). Die traditionellen Plattformen wie Alibaba und JD.com verzeichneten hingegen leichte Umsatzerluste gegenüber den Vorjahren.

Der Ursprung des 618 Shopping Festivals liegt im Gründungsdatum von JD.com, einem der größten E-Commerce-Unternehmen Chinas. JD.com wurde am 18. Juni 1998 von Liu Qiangdong gegründet und ging 2004 online. Das Unternehmen hat erhebliche Anstrengungen unternommen, um kommerzielle Kampagnen mit attraktiven Rabatten zu erstellen und eine emotionale Bindung bei den Verbrauchern zu erzeugen. Jedes Jahr im Juni planen mittlerweile die Menschen in China ihre Einkäufe, um von diesen Sonderangeboten zu profitieren. In den letzten Jahren folgten andere chinesische E-Commerce-Riesen wie Alibaba und Tmall dem Beispiel von JD.com und starteten eigene Kampagnen während dieses Zeitraums.

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