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EUDI-Wallet: Mehrheit der Deutschen kennt digitale Identität noch nicht

Symbolbild fuer ein digitales Wallet
Symbolbild - Foto: depositphotos.com

Key takeaways

Laut Bitkom kennen viele Deutsche die EUDI-Wallet nicht. Die digitale Identität soll ab 2027 starten, doch fehlende Aufklärung gefährdet die Akzeptanz dieses zentralen EU-Projekts.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die geplante Einführung der europäischen digitalen Identität nimmt Fahrt auf – doch in der Bevölkerung ist das Projekt bislang kaum bekannt. Eine aktuelle Umfrage von Bitkom zeigt deutlichen Nachholbedarf bei Information und Aufklärung.

Mehrheit ohne Kenntnis der EUDI-Wallet

52 Prozent der Deutschen haben noch nie von der sogenannten EUDI-Wallet gehört. Weitere 18 Prozent kennen zwar den Begriff, wissen jedoch nicht, was sich dahinter verbirgt. Nur 20 Prozent geben an, die Funktion zu kennen, während lediglich 5 Prozent sich zutrauen, sie konkret zu erklären.

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Digitale Identität für den Alltag

Die EUDI-Wallet soll ab dem Januar 2027 in Deutschland verfügbar sein. Sie ermöglicht es, offizielle Dokumente wie Personalausweis oder Führerschein digital auf dem Smartphone zu speichern und zu nutzen. Darüber hinaus können auch weitere Dokumente wie Zeugnisse, Versicherungsunterlagen oder Verträge integriert werden.

Breites Ökosystem zum Start geplant

Mehr als hundert Unternehmen planen bereits Anwendungen für die neue digitale Brieftasche. Ziel ist es, ein breites Nutzungsspektrum zu schaffen – von Behördengängen über Vertragsabschlüsse bis hin zu digitalen Identitätsnachweisen im Alltag.

Aufklärung als zentrale Herausforderung

Angesichts der geringen Bekanntheit fordern Branchenvertreter eine umfassende Informationskampagne. Die EUDI-Wallet gilt als Schlüsselprojekt für eine sichere digitale Identität in Europa und soll langfristig zum Standard werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Bürgerinnen und Bürger die Vorteile verstehen und Vertrauen in die Technologie entwickeln.

Die Ergebnisse unterstreichen, dass neben der technischen Umsetzung vor allem die gesellschaftliche Akzeptanz über den Erfolg der digitalen Identität entscheiden wird.

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