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Destatis: Deutsche Exporte stagnieren im ersten Halbjahr 2025

Dock am Hamburger Hafen
Hafen Hamburg-Süd, Foto: Wolfgang Weiser / Pexels

Key takeaways

Mit einem Exportvolumen von 786 Milliarden Euro stagnierte die deutsche Außenwirtschaft im ersten Halbjahr 2025, während die Importe um 4,4 Prozent zulegten. Der Exportüberschuss sank auf 104 Milliarden Euro. Besonders die USA blieben wichtigster Abnehmer, während China seine Position als wichtigster Lieferant deutlich ausbaute.

Lesezeit ca. 2 Minuten

Die deutsche Exportwirtschaft ist im ersten Halbjahr 2025 nahezu auf der Stelle getreten. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes summierten sich die Ausfuhren auf 786 Milliarden Euro, ein Rückgang von 0,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Importe legten dagegen um 4,4 Prozent auf 682 Milliarden Euro zu. Daraus ergab sich ein deutlich gesunkener Exportüberschuss von 104 Milliarden Euro, rund 22 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.

Zentrale Export- und Importgüter

Bei den wichtigsten Exportgütern dominierten weiterhin Kraftfahrzeuge und -teile mit 131,8 Milliarden Euro, wenngleich sie um 3,4 Prozent zurückgingen. Maschinenexporte verzeichneten ebenfalls ein Minus von 3,4 Prozent auf 106,9 Milliarden Euro. Auch chemische Erzeugnisse büßten mit -2,7 Prozent ein. Gegenläufig entwickelten sich Datenverarbeitungsgeräte (+3,6 Prozent auf 65,7 Milliarden Euro) sowie pharmazeutische Produkte (+5,6 Prozent auf 61,4 Milliarden Euro). Auf der Importseite standen Kraftwagen und -teile mit 73,7 Milliarden Euro an erster Stelle, gefolgt von Datenverarbeitungsgeräten im Wert von 68 Milliarden Euro, die um 4,6 Prozent zulegten.

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Handelspartner im Fokus

Die USA blieben wichtigstes Abnehmerland deutscher Waren, obwohl die Exporte dorthin um 3,9 Prozent auf 77,6 Milliarden Euro nachgaben. Vor allem Fahrzeuge (-8,6 Prozent) und Maschinen (-7,9 Prozent) belasteten den Außenhandel. Frankreich und die Niederlande folgten als weitere Hauptabnehmer, während Polen mit einem Plus von 5,6 Prozent auffiel. In die EU insgesamt exportierte Deutschland Waren im Wert von 435,5 Milliarden Euro – ein Anstieg um 1,2 Prozent. Auf der Importseite setzte China seine Rolle als wichtigster Lieferant aus. Die Einfuhren aus der Volksrepublik kletterten um 10,7 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro, während die USA und die Niederlande moderat steigerten.

Export- und Importüberschüsse

Deutschland erzielte die höchsten Exportüberschüsse mit den USA (30,2 Milliarden Euro), Frankreich (25,8 Milliarden Euro) und dem Vereinigten Königreich (20,7 Milliarden Euro). Deutlich negativ fiel dagegen die Handelsbilanz mit China aus: Der Importüberschuss wuchs dort um 58 Prozent auf 40 Milliarden Euro. Auch bei Erdöl, Erdgas und landwirtschaftlichen Produkten war die Importseite klar stärker.

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