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FedEx schließt Abspaltung von FedEx Freight erfolgreich ab

FedEx Frachtflugzeuge auf einem Rollfeld
Foto: FedEx

Key takeaways

Nach der erfolgreichen Abspaltung von FedEx Freight entstehen zwei eigenständige börsennotierte Unternehmen. Die neue Struktur soll beiden Gesellschaften mehr strategische Flexibilität verschaffen und zusätzliche Wachstumschancen im Logistik- und Transportmarkt eröffnen.

Lesezeit ca. 2 Minuten

FedEx hat die angekündigte Abspaltung seiner Frachtsparte FedEx Freight abgeschlossen und damit einen bedeutenden Schritt in der strategischen Neuausrichtung des Konzerns vollzogen. Mit dem Vollzug der Transaktion entstehen zwei eigenständige börsennotierte Unternehmen, die sich künftig unabhängig auf ihre jeweiligen Märkte konzentrieren sollen.

FedEx Freight nimmt den Handel an der New Yorker Börse unter dem Kürzel „FDXF“ auf. Die verbleibende FedEx Corporation wird weiterhin unter dem bekannten Tickersymbol „FDX“ gehandelt.

Zwei eigenständige Unternehmen entstehen

Durch die Abspaltung wird FedEx Freight zu einem unabhängigen Anbieter im nordamerikanischen Markt für sogenannte Less-Than-Truckload-Transporte (LTL). In diesem Segment werden Sendungen verschiedener Kunden gebündelt transportiert, ohne dass ein kompletter Lkw ausgelastet werden muss.

FedEx sieht in der Trennung die Möglichkeit, beide Unternehmen stärker auf ihre jeweiligen Geschäftsmodelle auszurichten. Während sich FedEx auf den Ausbau seines globalen Logistik- und Transportnetzwerks konzentriert, kann FedEx Freight seine Position im nordamerikanischen Frachtgeschäft eigenständig weiterentwickeln.

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Aktien werden an Anteilseigner verteilt

Die Abspaltung erfolgte über die Ausschüttung von 80,1 Prozent der FedEx-Freight-Aktien an die bisherigen Aktionäre von FedEx. Für jeweils zwei gehaltene FedEx-Aktien erhielten Anteilseigner eine Aktie des neu gegründeten Unternehmens.

Bruchteile von Aktien werden nicht ausgegeben. Stattdessen erhalten Anleger entsprechende Barausgleichszahlungen.

FedEx behält vorerst Minderheitsbeteiligung

Nach Abschluss der Transaktion verbleiben 19,9 Prozent der Anteile zunächst bei FedEx. Der Konzern plant, diese Beteiligung innerhalb der kommenden 24 Monate schrittweise abzubauen.

Die Veräußerung kann über den Tausch gegen bestehende Verbindlichkeiten, Ausschüttungen an Aktionäre oder weitere Kapitalmarkttransaktionen erfolgen. Damit soll die vollständige Trennung der beiden Unternehmen abgeschlossen werden.

Fokus auf langfristige Wertsteigerung

Mit der Aufspaltung verfolgt FedEx das Ziel, die strategische Flexibilität beider Unternehmen zu erhöhen und zusätzliche Wachstumschancen zu erschließen. Die eigenständige Börsennotierung soll es FedEx Freight ermöglichen, Entscheidungen schneller auf die Anforderungen des nordamerikanischen Transportmarktes auszurichten.

Für Investoren entsteht damit die Möglichkeit, gezielt in zwei unterschiedliche Geschäftsmodelle innerhalb der Logistik- und Transportbranche zu investieren. FedEx bezeichnet die Transaktion als wichtigen Meilenstein für die zukünftige Entwicklung beider Unternehmen.

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