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Ferrero steigert Umsatz und expandiert mit Innovationsstrategie

Ferrero Rocher Winter Edition Schokolade
Foto: Ferrero

Key takeaways

Ferrero steigert den Umsatz auf 19,3 Milliarden Euro und baut seine globale Präsenz mit neuen Produkten, Produktionsstätten und der Übernahme von WK Kellogg Co deutlich aus.

Lesezeit ca. 1 Minute

Die Ferrero-Gruppe hat für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen konsolidierten Umsatz von 19,3 Milliarden Euro gemeldet – ein Zuwachs von 4,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit setzt das Unternehmen seinen langfristigen Wachstumskurs fort, getragen von Innovation, Expansion und gezielten Akquisitionen.

Portfolio-Innovationen als Wachstumstreiber

Die Grundlage für das Umsatzwachstum bildeten strategische Erweiterungen des Portfolios. Besonders die Einführung von Nutella-Produkten auf pflanzlicher Basis sowie der Einstieg in die Kategorie Tiefkühlbackwaren mit Nutella Crepes und Donuts zeigten die Bereitschaft Ferreros, neue Konsumentenerwartungen aufzugreifen. Auch das Süßwarensegment wurde gestärkt – etwa durch Eiscreme-Riegel der Marken Butterfinger, BabyRuth und 100 Grand sowie die Markteinführung von Tic Tac Two, einer zuckerfreien Linie mit zwei Geschmacksrichtungen. Mit dem Kauf von Power Crunch stieg Ferrero zudem in das wachstumsstarke Segment proteinreicher Snacks ein.

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Strategische Investitionen und neue Werke

Um die globale Nachfrage bedienen zu können, investierte Ferrero rund 1,1 Milliarden Euro in den Ausbau seiner Kapazitäten. So wurde das Werk im kanadischen Brantford erweitert, wodurch 500 neue Arbeitsplätze entstanden. Dort werden künftig erstmals Nutella Biscuits außerhalb Europas gefertigt. In Illinois wurde zudem ein neues Werk für Kinder Bueno eröffnet. In Europa erweiterte Ferrero die Produktionsanlage im französischen Villers-Écalles, dem weltweit größten Standort für Nutella.

Im September 2025 wurde die Übernahme von WK Kellogg Co abgeschlossen. Damit erweitert Ferrero nicht nur sein Portfolio um bekannte Frühstückszerealien, sondern stärkt auch seine Marktposition in den USA, Kanada und der Karibik. Über 3.000 neue Mitarbeitende kamen durch die Akquisition hinzu, womit Ferrero nun mehr als 50.000 Menschen weltweit beschäftigt.

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